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Die Feuerwehr soll umziehen: Samtgemeinde-Rat beschließt Erwerb des ehemaligen Gärtnereigrundstücks

Bei einem Ortstermin im Gerätehaus erklärt Ortsbrandmeister Joachim Röhrs Siegfried Ziegert (SPD), warum das Gebäude dringend erweitert werden muss
mum. Jesteburg. Die Samtgemeinde Jesteburg wird für den Neubau eines Feuerwehr-Gerätehauses das so genannte ehemalige Gärtnereigrundstück am Ortseingang Richtung Asendorf erwerben. Das hat der Samtgemeinderat jetzt entschieden. Demnächst sollen Gespräche mit dem Eigentümer stattfinden. Voraussichtlich läuft es auf eine Erbpacht-Regelung hinaus.
Das bestehende Gerätehaus müsse mindestens um drei Boxen erweitert werden. „Im Zuge der Beratung hat sich herausgestellt, dass eine Erweiterung recht aufwendig und teuer ist“, so Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Heinrich Höper. Es gehe nicht nur darum, drei Fahrzeugboxen anzubauen. Aufgrund neuer Vorschriften müsse die Wache komplett umgebaut werden. „Die Erweiterung würde den benachbarten Bauhof sehr einschränken und letztendlich verdrängen“, so Höper. Allein die Erweiterungskosten wurden bisher mit 1,1 Mio Euro geschätzt. Dazu kämen Kosten für den Neubau eines Bauhofes - sicherlich in der Größenordnung zwischen 500.000 und einer Million Euro. „Diese Kosten muss die Samtgemeinde tragen, da die Gemeinde einen funktionierenden Bauhof hat“, so Höper.
In Abwägung der Varianten sei es wirtschaftlicher, ein neues Gerätehaus nach heutigen Anforderungen zu bauen. Der Bauhof könne am vorhandenen Standort bleiben. Zudem gebe es Gespräche mit der Gemeinde Bendestorf, einen gemeinsamen Bauhof zu betreiben.