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Windpark Engelschoff: Betontürme von vier Anlagen stehen

Betonpfeiler der Windspargel in Engelschoff

Bau mit witterungsbedingten Hürden / Fertigstellung zur Jahreswende

tp. Engelschoff. Die Windspargel sprießen. Der Windpark in Engelschoff in der Samtgemeinde Oldendorf Himmelpforten nimmt Gestalt an: Die Umwelt Management AG (UMaAG) aus Cuxhaven baut, wie berichtet, seit Sommer den Windpark mit fünf Windkraftanlagen, über die es im Vorfeld jahrelang Diskussionen zwischen Gegnern und Befürwortern gegeben hatte.

Inzwischen befinde sich der Bau "in der heißen Phase - kurz vor Anlagenerrichtung und Netzanbindung", sagt UMaAG-Sprecherin Christine Breeze auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Vieles wurde fertiggestellt, doch witterungsbedingt habe sich eine Bauverzögerung ergeben. Zudem gebe es "im Bauablauf ständig neue Herausforderungen". Zum Beispiel werde zur Zeit eine genehmigungsfähige Strecke für die Anlieferung der großen Bauteile wie Flügel und Stahlsegmente gesucht. Denn die im Vorfeld geplante Strecke sei unplanmäßig voller Baustellen und könne von den großen Transportfahrzeugen nicht befahren werden.

Fertig gestellt sind die Zuwegung zur Windparkbaustelle, Stellflächen für die Kräne und die Fundamente. Die Betontürme von vier Anlagen stehen bereits, die Betonturmsegmente der fünften Anlage wurden kürzlich angeliefert. Die Maschinenhäuser sind vormontiert, auch wurden die Stromkabel zum Windpark verlegt.

Nach der in Kürze beginnenden Montage der Rotoren und der Anbindung ans Netz könnten die 150 Meter hohen Anlagen zur Jahreswende 2016/2017 mit leichter Verzögerung in Betrieb genommen werden. Ursprünglich anvisierter Start war das vierte Quartal dieses Jahres. Die Energieerzeugung von jährlich ca. 29.000.000 Kilowattstunden deckt den Strombedarf von etwa 8.200 Haushalten.