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Brutaler Tierhasser in Nenndorf - vergifteter Pudel vereendete qualvoll

Aufgeweckt schauen die zwei Knopfaugen aus dem braunen Wuschelkopf. Pudel „Janine“ war erst drei Jahre alt (Foto: oh)
mi. Nenndorf. „Warum musste Janine sterben? Mein kleiner Schatz hat doch niemanden etwas getan.“ Dagmar Naar aus Nenndorf steigen die Tränen in die Augen, wenn sie an den Tag im Oktober denkt, an dem das Leben ihres aufgeweckten kleinen Pudels qualvoll endete. Vieles spricht dafür, dass die kleine „Janine“ Opfer eines herzlosen Tierhassers wurde, der in Nenndorf mit Gift präparierte Hackfleischbällchen auslegt.
Als Dagmar Naar am besagten Tag von einem Spaziergang mit Pudel Janine zurückkehrt, verhält sich das ansonsten lebhafte Tier plötzlich sonderbar. Die Pudeldame ist apathisch und winselt herzzerrreißend. Ein Tierarzt vermutet einen verdorbenen Magen, gibt dem kranken Hund eine Spritze und Tabletten. Doch der Zustand des Pudels verschlechtert sich am nächsten Tag immer mehr. „Sie hat die ganze Zeit gejammert und wollte ständig trinken“, erinnert sich Dagmar Naar. Plötzlich bricht das kleine Tier einfach zusammen. Verzweifelt versucht Dagmar Naar Hilfe zu finden. Eine Tierärztin verweist sie an die Tierklinik Lüneburg. „Mein Schatz hat so gewinselt, ich stand völlig neben mir“, erzählt Janines Frauchen mit erstickter Stimme. In der Tierklinik können die Ärzte nichts mehr für den kleinen Hund tun. „Janine“ stirbt in den Armen ihres Frauchens. „Sie hat Blut gespuckt dann hat ihr kleines Herz nicht mehr geschlagen“.
Treibt im Rosengarten-Ort Nenndorf ein brutaler Tierhasser sein Unwesen? Dagmar Naar und andere Hundehalter sind alarmiert. Angeblich sollen schon mindestens vier weitere Hunde vergiftet worden sein. Der Besitzer eines braunen Labradores habe seinem vierbeinigen Freund den Giftköder gerade noch rechtzeitig aus dem Maul reißen können, erzählt eine Hundehalterin.
Dagmar Naar bittet jetzt alle Hundehalter die Augen aufzuhalten, damit das was ihrem kleinen Schatz zugestoßen ist, nicht noch weiteren Hunden passiert.
• Hier soll es zu den Vorfällen gekommen sein: Straße „Auf dem Ast“, „Emsener Berg“, „Tannenblick“, und auf dem sogenannten „Weg bei der Feuerwehr“.