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Das Internet brachte den Duchbruch - Gabi Hampe kreiert digitale Kunstwerke

Das Bild „Walking people“ zeigt eine Straßenszene (Foto: Gabi Hampe)
mi. Rosengarten. Fotografiert hat Gabi Hampe (50) schon immer gerne. Dass ihre Fotos mal Kunst werden, hat sie sich nicht träumen lassen. Anfang des Jahrtausends fing sie an, mit digitaler Fotografie und Bildbearbeitung zu experimentieren. Der Erfolg kam durch eine Internet-Community. Mittlerweile interessieren sich immer mehr Leute für ihre digitalen Kunstwerke.
Vor allem das Farbenspiel der Unterwasserwelt vor der Insel Elba hatte die begeisterte Taucherin inspiriert. Sie schaffte sich eine Digitalkamera samt Bildbearbeitungsprogrammen an und experimtierte mit abstrakten Fotos. Aus einer Laune heraus stellte sie die Ergebnisse in ein Kunst-Forum. „Mein erstes Foto wurde verrissen“, so die Künstlerin. Sie ließ sich nicht entmutigen, nahm die „Experten“ auf die Schippe, indem sie als nächstes das Bild eines Marmelade beklecksten Frühstückstellers ins Netz stellte.
Bald fanden dort ihre ernsthaften Kreationen Anerkennung. Ein Webshop interessiert sich für ihre digital verfremdeten Fotos. Heute werden sie regelmäßig gekauft. Ihre Motive findet die Künsterlin im heimischen Garten genauso wie auf den Harley Days in Hamburg oder im Italienurlaub.
„Kunst darf man nicht zu verbissen sehen“, sagt Gabi Hampe. Eine Botschaft will sie mit ihren Werken nicht vermitteln. „ Ich sehe zwar in jedem Bild etwas, ob das anderen auch so geht, weiß ich nicht“, sagt die Künstlerin. Mittlerweile arbeitet sie auch außerhalb der digitalen Welt mit Acrylfarben und schießt Fotos für Kalender, die sie über das Internet vertreibt.
Und kann sie von ihrer Kunst leben? „Nein, das wohl nicht“, sagt die gelernte Reisekauffrau. Aber darum gehe es ihr auch nicht in erster Linie. „Ich will auf dem Teppich bleiben, und habe einfach Spaß an dem, was ich mache“, sagt Gabi Hampe.
http://www.gabihampe.de.