Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Aldi-Zentrallager nach Maschen?

Platz für ein Aldi-Zentrallager? Die Ackerflächen zwischen der Kreisstraße 86 und und der Maschener Schützenstraße (rot) sind dafür in der Diskussion

20 Hektar-Fläche am Ortsausgang, Richtung Stelle, in der Diskussion

(rs/mi.). Noch sind die Hallen im Mega-Gewerbegebiet Mienenbüttel nicht fertig, da werden Überlegungen bekannt, dass Aldi-Nord eine Fläche für ein neues Zentrallager sucht. Im Gespräch soll neben einem Areal außerhalb des Landkreises auch ein Standort unmittelbar an der A39-Anschlussstelle in Maschen sein. Das bestätigt Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen. Wie weit das Projekt gediehen ist, sagt die CDU-Politikerin nicht.
Nach WOCHENBLATT-Recherchen geht es um rund 20 Hektar zwischen Winsener Straße (K86), Homsstraße / Maschener Schützenstraße und dem See im Maschener Moor. Ein Informant berichtet von Gesprächen mit Grundeigentümern. Es habe tatsächlich eine Voranfrage gegeben, bestätigt einer von ihnen auf Nachfrage.
Für eine Aldi-Ansiedlung an dieser Stelle müsste zuvor der Flächennutzungsplan geändert und ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Dem Landkreis als Baugenehmigungsbehörde sei bisher nichts bekannt, sagt Landrat Joachim Bordt. Klar sei aber, dass die Kreuzung K86/A39-Anschluss schon jetzt an ihre Kapazitätsgrenzen stoße. Bei einer Aldi-Ansiedlung sei deshalb ein neues Verkehrskonzept nötig. Zumal wenn, wie angedacht, auch im Bereich zwischen K86 und Autobahn weiteres Gewerbeland ausgewiesen werde.
Seit den 70ger Jahren betreibt Aldi-Nord ein Zentrallager an der A7-Anschlussstelle Ohlendorf. Nach der Jahrtausendwende wurde der Komplex erweitert und modernisiert. Bisher unklar ist, was aus dem Standort Ohlendorf wird, sollte Aldi an anderer Stelle neu bauen. Die Gemeinde Seevetal soll von der Aldi-Logistik mit Steuereinnahmen von 1,8 Millionen pro Jahr profitieren. Es soll zudem um rund 1.000 Arbeitsplätze gehen.