Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Mit Charakter und Charme"

Wohnungen, Geschäfte, Gestronomie: So sieht die Projektplanung von "terra Real Estate" aus (Foto: terra Real Estate)

"terra Real Estate" präsentiert Konzept für das Areal rund um den "100-jährigen" in Hittfeld

kb. Hittfeld. Ein Quartier „mit Charakter, Charme und einer einzigartigen Aufenthaltsqualität“ will die Buchholzer Projektentwicklungsgesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien, „terra Real Estate“, rund um die Traditionsgaststätte „Zum 100-jährigen“ in Hittfeld schaffen. Auf der Ortsratssitzung am Dienstag, 30. August, um 19 Uhr im Gasthaus „Zur Linde“ (Lindhorster Str. 3) stellt Andreas Tietz das Konzept der Projektentwicklungsgesellschaft vor. „Wir als ‚terra Real Estate‘ freuen uns darauf, am 30. August unser Bebauungskonzept ‚Quartier 100‘ präsentieren zu dürfen“, so Tietz. „Unser Ziel ist es, der Historie eine neue Qualität zu verleihen durch die Renaissance des 100-jährigen, den Erhalt der Destille und das Schaffen eines Quartiers mit historischem Charakter. Genau dazu möchten wir als ‚terra Real Estate‘ unserem Regionsgrundsatz folgend ‚aus der Region - für die Region‘ unseren Beitrag leisten“.
Die Eckpunkte:
• Auf einer Fläche von knapp 7.000 Quadratmetern sollen sechs Wohnhäuser mit zwei Geschossen und fünf Wohnhäuser mit drei Geschossen entstehen. Für die Erweiterung des Edeka-Marktes sind gut 1.000 Quadratmeter vorgesehen, die Fläche für den „100-jährigen“ umfasst rund 2.000 Quadratmeter.
• Die Wohnbebauung soll traditionell und hochwertig ausfallen und sowohl aus Eigentumswohnungen wie auch aus Mietwohnungen bestehen. Die Gebäude erhalten eine Klinker-Optik und sind für die Bewohner über eine Tiefgarage zu erreichen. Auf dem Areal sind zudem drei bis vier Gewerbeeinheiten geplant. Durch das Quartier führt eine einspurige Ringstraße.
• „terra Real Estate“ plant, große Teile der Flächen im eigenen Bestand zu halten und maximal zwei lokale Co-Investoren aus dem Landkreis Harburg aufzunehmen. Damit soll garantiert werden, dass es keine Spekulationen gibt.
• Der Investor könnte sich vorstellen, sich bei einer Realisierung des Konzeptes in einem städtebaulichen Vertrag zu verpflichten, einen Anteil von 15 Prozent der Wohnfläche als „bezahlbaren Wohnraum“ an anderer Stelle im Ort zu generieren.
• Es soll ein „Platz zum Leben und Genießen“ entstehen, der sich harmonisch in die bestehende Dorfstruktur einfügt. Durch die Öffnung der Verbindung neben dem Edeka-Markt soll eine neue Flaniermeile entstehen, diesen Bereich sollen unter Arkaden gelegene kleine Geschäfte ergänzen.
• Die Gebäude des Traditionsgasthauses „Zum 100-jährigen“ sollen komplett saniert, renoviert und modernisiert werden. Möglich ist auch eine Integration der alten Destille in das Konzept, eventuell mit einem kleinen Museumsbereich. In den Sommermonaten soll es eine attraktive Außenfläche
für Gastronomie geben, die bestehende Scheune soll in eine
Event-Scheune umgewandelt werden.
• Als Gastronomen bringt „terra Real Estate“ Frank Wiechern (Leuchtturm Harburg) ins Spiel. Eine Absichtserklärung sei bereits unterzeichnet worden. In der Projektvorstellung heißt es, dass Wiechern daran interessiert ist, ein langfristiges Pachtverhältnis einzugehen. Es soll eine Betreibergesellschaft gegründet werden, an der „terra Real Estate“ die Mehrheit der Anteile halten wird.
Lange hatte es so ausgesehen, als sei nur die Unternehmensgruppe May & Co. an der Umgestaltung des Areals rund um den „100-jährigen“ interessiert. Wie berichtet, will das Unternehmen aus Itzehoe den örtlichen Edeka-Markt erweitern und den Aldi-Markt in dessen unmittelbare Nähe umsiedeln.
Der Erhalt des „100-jährigen“ und die Schaffung eines Areals mit Aufenthaltsqualität bildet auch bei May und Co. einen zentralen Punkt des Konzeptes. Zwischen dem Unternehmen und der Eigentümerfamilie Steinwehe wurde bereits ein Vorvertrag über den Kauf des Areals geschlossen.
Nun ist als nächstes der Ortsrat Hittfeld an der Reihe, sich einen Eindruck von den Plänen der „terra Real Estate“ zu machen. Vorgestellt wurden sie auch bereits im nichtöffentlichen Teil des Bau- und Planungsausschusses.