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Rastanlage "Elbmarsch": Anhörung erneut verschoben / BI zu Gast in Hannover

Trafen sich in Hannover (v. li.): Patricia Begemann (Verkehrsministerium), Minister Olaf Lies und die Vertreter der BI Angelika Gaertner, Brigitte Arndt-Nagy, Dr. Friedrich Lührs, Günter Schwarz, Rainer Weseloh sowie Manfred Karl (Foto: BI gegen die Raststätte Elbmarsch)
kb. Seevetal. Zu Gast beim niedersächsischen Minister für Wirtschaft und Verkehr, Olaf Lies, waren jetzt Vertreter der Bürgerinitiative (BI) gegen die Raststätte Elbmarsch. Sie setzten in Hannover den am Elbdeich in Meckelfeld begonnen Dialog mit Lies fort und tauschten sich über den aktuellen Stand der Planungen für eine Mega-Rastanlage an der A1 bei Meckelfeld aus.
Im laufenden Planfeststellungsverfahren wird es voraussichtlich im Sommer 2017 den vielfach verschobenen Anhörungstermin geben. Angesichts der ohnehin großen Verkehrsbelastung der Gemeinde Seevetal zeigte Lies Verständnis für den breiten Widerstand gegen den Bau der Raststätte. Hier sollen, wie mehrfach berichtet, auf einer Fläche von insgesamt rund 23 Hektar Stellplätze für insgesamt 255 Lkw, 311 Pkw sowie für Busse und Schwerlasttransporter entstehen. Von Beginn an hatte es in Politik und Bevölkerung harsche Kritik an den Plänen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau gegeben. Im Planungsverfahren gingen über 6.400 Einwendungen gegen den Bau die Rastanlage ein.
Thema des Gesprächs in Hannover war auch der kürzlich stattgefundene Besuch vom Parlamentarischen Staatsekretär Enak Ferlemann in Meckelfeld. Ferlemann hatte bei dieser Gelegenheit zugesagt, sich dafür einzusetzen, dass die Standortfrage für eine Rastanlage noch einmal durch die Länder Niedersachsen und Hamburg überprüft werde.
Die BI zog ein positives Resümee aus dem Gespräch in Hannover. "Wir werden weiter mit Minister Lies im Gespräch bleiben", so Vorstandsmitglied Günter Schwarz.