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Kaufleute- und Schiffer-Brüderschaft feiert Stiftungsfest in Stade

Die Schifferbrüder Bernd Mahn (li.) und Thomas Studders beim Ausmarsch mit "Schüffel" und "Krönke" (Foto: Schattke)
lt. Stade. Traditionelle Trinksprüche, ein Festmahl, ein Tanz mit "Schüffel" und Krönke" sowie die legendäre Papierschlacht gehören dazu, wenn die Kaufleute- und Schiffer-Brüderschaft ihr Stiftungsfest in Stade begeht. Am vergangenen Wochenende feierten neben den Brüdern auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft im Königsmarcksaal des Rathauses mit und spendeten Geld für gute Zwecke.
Die Kaufleute- und Schiffer-Brüderschaft fördert inzwischen vor allem Kinder und Jugendliche, z.B. das therapeutische Reiten von behinderten Kindern sowie die musikalische Früherziehung in mehreren Kindergärten. Außerdem spendieren die Brüder Kita-Kindern Winterbekleidung und festes Schuhwerk. Mit dem "Peter-Rehder-Preis" unterstützt die Brüderschaft besonders begabte Kinder und Jugendliche im Bereich Naturwissenschaft und Technik.
Im Rahmen des Stiftungsfestes sprach sich Prof. Dr.-Ing. Henning Hoins aus Stade für die Elbvertiefung aus. Der Experte für Wasserbau verglich die derzeitige Situation mit den Verhältnissen in Stade im Mittelalter. Damals habe die zunehmende Verlandung der Schwingemündung in Kombination mit den immer größer werdenden Schiffen der Stader Wirtschaft große Probleme bereitet und so den Aufstieg Hamburgs gefördert, so Hoins. Die technischen Fragen der Deichsicherheit halte er für "beherrschbar".