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Nach WOCHENBLATT-Aufruf: "Schlechtester Spielplatz ist in Dollern"

Einen Daumen nach unten gibt es für den Spielplatz in Dollern (v. li.): Lea Brandt, Lina Stöter, Lias Kimmel, Malte Tworek, Yannik Nagel und Thore Tworek
lt. Dollern. Wo befinden sich die besten und die schlechtesten Spielplätze im Landkreis Stade? fragte das WOCHENBLATT vor Kurzem seine Leser. Ralf Kimmel aus Dollern ist dem Aufruf gefolgt und hat mit seiner Familie den aus seiner Sicht schlechtesten Spielplatz ausfindig gemacht - und zwar in seinem Heimatort Dollern "Am Osterberg".
Kimmel bemängelt unter anderem, dass es keinen Sicherheitszaun gibt und ballspielende Kinder leicht auf die Straße gelangen. Die hohen Bäume, die den Spielplatz umringen, spenden an heißen Tagen zwar Schatten, würden aber nicht vernünftig ausgeschnitten. "Immer wieder brechen Äste ab, die hinterher nicht einmal entfernt werden", empört sich der Familienvater.
Die Sandkiste sei einfach ersatzlos entfernt worden, außerdem fehle eine Beleuchtung. Es sei zwar eine tolle neue Rutsche installiert worden, doch um die zu nutzen, müssten die Kinder erst einmal den steilen Hang hinauf kommen - ein nahezu unmögliches Unterfangen, wenn der Boden matschig sei, so Kimmel.
Er und einige andere Eltern erinnern sich, dass es hier einmal ein Indianerhäuschen und ein Piratenschiff gab. "Der Spielplatz war toll, aber jetzt ist er nur noch gammelig", sagt Kimmel.
Und was sagen die Kinder? Sie haben zwar Spaß auf der großen Rutsche, wünschen sich aber eine Seilbahn und einen Kletterturm mit Tunnelrutsche, wie es ihn auf dem Spielplatz im Dollerner Neubaugebiet gibt. So wie der Spielplatz "Am Osterberg" jetzt aussieht, gibt es von ihnen einen Daumen nach unten.
Die Gemeinde ist am Zug, findet Ralf Kimmel. Die hat für dieses Jahr 6.000 Euro für die Spielplätze im Haushalt eingeplant.
Den schönsten Spielplatz hat Familie Kimmel übrigens in Stade gefunden. Auf der Insel an der Schiffertorstraße gebe es tolle Spielgeräte und einen Sicherheitszaun, damit niemand ins Fleet fällt.