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Sanierung am Gemeindehaus Hollern-Twielenfleth ist abgeschlossen

Pastor Uwe Junge mit dem „Brot-und-Fisch-Mosaik“

Ein Treffpunkt für das ganze Dorf - Das Gemeindehaus in Hollern-Twielenfleth wird vielfältig genutzt

sb. Hollern-Twielenfleth. Nach zwei Jahren sind die Sanierungsarbeiten am Gemeindehaus Hollern-Twielenfleth jetzt abgeschlossen. Die Baumaßnahmen sollen der Kirchengemeinde rund 50 Prozent Energie­ersparnis einbringen. Zusätzlich gab es diverse optische Renovierungsarbeiten.

„Vor rund fünf Jahren hatte die Landeskirche ihre Häuser in der Gemeinde auf den energetischen Prüfstand gestellt“, erinnert sich Pastor Uwe Junge. „Die Untersuchung ergab, dass an unserem Gebäude, das in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, erheblicher Sanierungsbedarf besteht.“

Weil der Gemeinde damals das Geld für große Baumaßnahmen fehlte, wurde das Projekt zunächst trotz Zuschüssen der Landeskirche auf Eis gelegt. Mit EU-Fördergeldern aus dem Leader-Projekt sowie Zuschüssen der politischen Gemeinde konnte es im Frühjahr 2013 dann in Angriff genommen werden.

„Die energetische Sanierung stand bei allen Arbeiten im Vordergrund“, sagt Bauleiter Jörg Oellrich. Unter anderem wurden das Dach gedämmt und neu eingedeckt, die Fassade saniert, Fensterscheiben ausgetauscht, Zwischendecken und Fußböden gedämmt und die Heizung inklusive Radiatoren erneuert. Frische Wandfarbe, neue Bodenbeläge und eine teilweise neue Einrichtung verleihen dem Gemeindehaus ein modernes Gesicht.

Besonders stolz ist Pastor Uwe Junge auf das Boden­mosaik im Eingangsbereich des Gebäudes. Es ist eine Kopie des „Brot-und-Fisch-Mosaiks“ in der sogenannten Brotvermehrungskirche in Tabgha am See Genezareth. Pastor Junge hatte es während einer Isaraelreise fotografiert und das Bild dem heimischen Fliesenleger als Vorlage gegeben.

Das Mosaik zeigt einen Korb mit vier Broten sowie zwei Fische. Der biblischen Erzählung nach teilte Jesus einst diese wenigen Speisen so auf, dass eine ganze Menschenmenge davon satt wurde. „Das Mosaik ist ein Zeichen der Solidarität“, erklärt Pastor Junge. „Mit dem Abbild wollen wir jeden in unserem Gemeindehaus willkommen heißen.“

Für alle Bürger

Das Gemeindehaus hat die Funktion eines Dorfgemeinschaftshauses. Diverse Gruppen, vom Deutschen Roten Kreuz über die Altländer Blasmusikanten bis zum Gemeinderat, kommen dort zusammen. Ihnen stehen ein Saal und Gruppenräume zur Verfügung.

Die Finanzierung

Von den 280.000 Euro Sanierungskosten trägt die EU 90.000 Euro. 100.000 Euro kommen vom Kirchenkreis Stade, 4.000 Euro von der politischen Gemeinde, der Rest von der Kirchengemeinde.