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40 Euro für Platz in der 1. Klasse

Schon in der Vergangenheit fielen Zugbegleiter im Metronom wegen fehlendem Fingerspitzengefühl auf (Foto: archiv)

Unaufmerksamkeit kam Metronom-Fahrgast teuer zu stehen

(mi). Raue Sitten beim Zugbetreiber Metronom: Für das versehentliche Platznehmen in der 1. Klasse kassierte das Bahnunternehmen satte 40 Euro. Das sagt zumindest ein Bahngast, der es so erlebt haben will.
Die Geschichte: Matthias B., der nur ganz selten mit der Bahn fährt, war auf der Fahrt von Hamburg nach Winsen aus Versehen in die 1. Klasse des Metronom eingestiegen, obwohl er nur ein Ticket für die 2. Klasse besaß. Der Irrtum löste sich erst während der Fahrkartenkontrolle auf. B. bot der Schaffnerin an, sich in die 2. Klasse umzusetzen. Die Kontrolleurin allerdings verlangte von ihm 40 Euro Strafzahlung. Begründung: Er besitze keine gültige Fahrkarte. Zähneknirschend zahlte der Fahrgast.
Matthias B.: „Ist es möglich, dass Fahrgäste wegen einer kleinen Unaufmerksamkeit gleich so zur Kasse gebeten werden?“ Für ihn steht fest: „In Zukunft fahre ich wieder mit dem Auto nach Hamburg.“
• Vom Metronom war bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu bekommen.