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Buxtehude: Die große Ruhe vor dem Rallycross-Wochenende

Team Manager Assitant Sebastian Duvergé und "Mädchen für alles", Koch und Truckfahrer Frederic Dufour aus Frankreich sehen dem Rennen gespannt entgegen

Campen am Estering: Europa zu Gast bei der Rallycross-Weltmeisterschaft in Buxtehude

ab. Buxtehude. Sie kommen aus Norwegen, Schweden, Frankreich, Belgien und Ungarn - Teilnehmer und Fans der FIA Rallycross Weltmeistersschaft, der „World RX of Germany 2017“ auf dem Estering. An diesem Wochenende starten die Fahrer im elften und damit vorletzten Lauf der Weltmeisterschaft. Mit dabei: der bereits frisch gekürte Weltmeister Johan Kristoffersson, der zweimalige Rallycross-Weltmeister und Teamchef des PSRX Volkswagen Teams, Petter Solberg, der ehemalige Deutsche Rallye-Meister und Lokal-Matador aus Norddeutschland, Dieter Depping.

Noch ist es ruhig am Estering. Teams und Fans treffen nach und nach auf dem Campingplatz ein, bauen ihre Zelte auf und das Equipment, das sie benötigen, um ein letztes Mal Hand an ihre Boliden zu legen.

Einige Teams sind schon früher angereist, darunter auch die Mitarbeiter des französischen Fahrers Jean-Baptiste Dubourg. „Wir sind am Donnerstagabend aus Rauzan bei Bordeaux angereist“, sagt Team Manager Assistent Sebastian Duvergé. Überraschend: Dubourg wird nicht antreten.

„Für ihn springt der französische Fahrer Davy Jeanney ein“, informiert Duvergé, „und wird mit dem Peugeot 2008 von Durbourg teilnehmen.“ Der Wagen werde nach dem Rennen nach Rotterdam gebracht.

Mit 15 Leuten ist der norwegische Fahrer Anders Braten zum Estering gereist. Für die Anfahrt von Honefoss bei Oslo bis nach Buxtehude hätten sie knapp 13 Stunden gebraucht. Eigentlich gar nicht so lange, meint Braten, der mehrmals auf dem Estering mitgefahren ist. „Ich mag es hier. Wenn wir nach Spanien in den Urlaub fahren, führt unsere Route ganz in der Nähe vorbei. Da würde ich immer am liebsten einen Abstecher zum Estering machen“, verrät der Norweger. Dritter sei er in der Rallycross-Wertung, „eine Zweitplatzierung wäre klasse“, sagt Braten.

Den 1.000 Kilometer weiten Weg aus dem österreichischen St. Pölten haben Thomas Mühlbacher und Patrick Dosrer auf sich genommen, allerdings nicht als Teilnehmer. „Wir fahren zwar selbst Rallycross, sind aber als Zuschauer hier“, sagt Mühlbacher. In einem umgebauten Bus campen sie am Estering, so nahe wie möglich am Geschehen. Bis Montag wollen sie noch im Norden bleiben und auch einen Abstecher nach Hamburg machen. „Ein bisschen wie Urlaub“, meinen die beiden Rallycross-Fans.
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