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Die oft verschleppte Krankheit

Dr. Guido Bruning (Foto: Tabea Krankenhaus)
 
Dr. Harald Salzbrunn (Foto: Tabea Krankenhaus)
(ah/nw). „Es geht mir eigentlich gar nicht um das Laufen an sich“, sagt Thomas. „Es ist mehr der Moment danach. Es sich selbst bewiesen zu haben, fühlt sich toll an!“ Der zweifache Familienvater ist Hobby-Läufer und versucht zwei Mal die Woche zu trainieren. „Wenn die Sonne scheint, laufen meine Beine fast von allein“, erklärt der 42-Jährige seine Motivation, um sich fit zu halten. Seine Frau Martina hingegen ist weniger sportlich: „Die Kinder halten mich schon genug auf Trapp“, so die Büroangestellte. Trotzdem teilen sie und ihr Mann dasselbe Problem: Am Abend, wenn die Kinder im Bett sind, macht es zuerst mit einem Pochen auf sich aufmerksam. An warmen Tagen kommt noch eine Schwere hinzu, hochlegen ist jetzt die einzige Alternative: geschwollene Beine.
„Oft machen sich Venenerkrankungen so zuerst bemerkbar“, sagt Dr. Guido Bruning, Chefarzt des Zentrums für Venen- und Dermatochirurgie am Krankenhaus Tabea. Krampfadern sind dann meist die Folge. „Sie als bloßen Schönheitsmakel abzutun, ist gefährlich“, warnt Dr. Bruning, der auf dermatologische Erkrankungen spezialisiert ist. Bei Aussitzen des Problems kann ein sogenanntes „offenes Bein“ oder sogar eine Thrombose entstehen, komplexe Krankheitsbilder die bei einem zeitigen medizinischen Eingriff vermieden werden können. Viele Patienten schleppen sich bis in den Herbst mit ihren Venenleiden. „Dabei ist gerade ein Eingriff im Sommer sinnvoll, wenn sich die Beschwerden verstärken“, empfiehlt Chefarzt Dr. Harald Salzbrunn vom Tabea, der chirurgisch spezialisiert ist.
Luftundurchlässige Kompressionsstrümpfe bis zu den Oberschenkeln gehören übrigens auch längst der Vergangenheit an. „Die Materialien sind besser geworden. Auch weiß man, dass der Strumpf direkt nach der OP seine größte Wirkung am Unterschenkel hat“, erklärt Dr. Bruning. „Wobei OP ein ziemlich großes Wort ist.“ Bei einem Eingriff wird die kranke Vene unter örtlicher Betäubung durch einen kleinen Schnitt in Leiste oder Kniekehle mit einer Art Häkelnadel gezogen, die Wunde anschließend geklebt. Auch endoluminal, also ohne dass die erkrankte Vene gezogen wird, können mittels Radiowellen oder Laser Technologie sehr gute Ergebnisse erzielt werden. „Die Narkose ist in jedem Fall nach ein paar Stunden verschwunden, oft gehen die Patienten im Anschluss auch direkt nach Hause“, ergänzt Dr. Salzbrunn. „Und das wichtigste: die Patienten haben keine Beschwerden mehr!“
Die Behandlung im spezialisierten und interdisziplinär ausgerichteten Kompetenzzentrum des Tabea ist aber nicht nur aufgrund der medizinischen Expertise empfehlenswert. „Wir setzen auf eine ganzheitliche Therapie“, sagt Geschäftsführer Dr. Benjamin Behar. „Denn neben hervorragenden medizinischen Leistungen bieten wir eine familiäre Atmosphäre und eine auf den Patienten zugeschnittene Pflege.“ Genau das bestätigen die vielen zufriedenen Patienten jedes Jahr. „Uns wurde hier schnell geholfen“, erzählt Martina nach ihrem Aufenthalt. „Als wir im Juni um einen Termin baten, kamen wir direkt dran“, ergänzt ihr Mann Thomas endlich schmerzfrei. „ Nach dem Eingriff saßen wir zusammen auf der riesigen Terrasse mit Blick auf die Elbe, eigentlich untypisch für ein Krankenhaus.“ Infos: www.Tabea-Krankenhaus.de, Hamburg-Blankenese, Tel. 040-866920