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Erstes KfW-Effizienzhaus 40 Plus in Hamburg von Viebrockhaus eröffnet

IBA-Geschäftsführerin Karen Pein mit Andreas Viebrock (re.) und Architekt Prof. Bernhard Hirche vor dem effizienten Energiesparhaus

Gebäude ist gering im Energieverbrauch und wird gefördert


ab. Neugraben. Dieses Gebäude sorgte für großen Andrang: Gemeinsam mit der Geschäftsführerin der IBA Hamburg, Karen Pein, und dem verantwortlichen Architekten, Professor Bernhard Hirche, eröffnete Andreas Viebrock von Viebrockhaus am vergangenen Freitag im Baugebiet Vogelkamp Neugraben das erste „KfW-Effizienzhaus-Standard 40 Plus“ in Hamburg. Deutschlandweit gebe es bisher erst sechs Gebäude dieser Bauart, sagte Viebrock, der von dem Konzept begeistert ist. „Das Haus wird in unseren Angebotskatalog aufgenommen.“

Durch Fernwärme mit einer Wärmepumpe und kontrollierter Wohnungslüftung, Gegenstromwärmetauscher sowie einer Photovoltaikanlage und einer Tesla-Hausbatterie ist das Haus nahezu energieautark. Mit dieser Ausstattung kann bis zu 85 Prozent Endenergie im Verhältnis zu einem aktuellen Haus eingespart werden, das nach der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) errichtet wurde. Von der KfW-Bank wird der Bau eines solchen Hauses mit einem 100.000 Euro zinsgünstigem Darlehen sowie einem Tilgungszuschuss von 15.000 Euro gefördert.

Das Gebäude in Neugraben wurde als Doppelhaus entworfen, kann aber auch als freistehendes Einfamilienhaus gebaut werden. Entworfen wurde es von Professor Bernhard Hirche, den Viebrock für dieses spezielle Projekt gewinnen konnte. Ziel sei es gewesen, so Hirche, mit geringen Kosten Häuser auf einem kleinen Grundstück mit maximalem Wohnwert zu kombinieren.

Ebenfalls anwesend war Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD). Sie lobte das gelungene Vorhaben: „Es gibt Klimaschutzziele, die wir unbedingt erreichen wollen, und wir haben einen hohen Wohnbedarf.“ Beides müsse unter einen Hut gebracht werden. „Dieses Projekt ist ein positives Beispiel dafür, dass es funktionieren kann.