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Autorin Karin Vorländer referierte vor Pattensener Landfrauen über konstruktive Kritik

Begrüßung der Referentin: Birgit Albers vom Landfrauen-Vorstand (li.) mit Karin Vorländer (Foto: Regina Schmidt)
ce. Pattensen/Tangendorf. Über "die Kunst, aus Zitronen Limonade zu machen oder vom konstruktiven Umgang mit Kritik" referierte kürzlich die Journalistin und Buchautorin Karin Vorländer aus dem Rheinland beim traditionellen Frühstück des Landfrauenvereins Pattensen und Umgebung. 144 Teilnehmerinnen waren der Einladung gefolgt.
Karin Vorländer stellte gleich zu Beginn klar, dass es sich bei ihrem Vortrag nicht um ein Limonadenrezept handele, es sei allenfalls ein "Lebensrezept". Kritisiert zu werden und Kritik zu üben gehöre zu den heiklen Situationen im Leben und sei zugleich eine Grundqualifikation für den Umgang miteinander im beruflichen wie privaten Bereich. Die ehemalige Lehrerin beleuchtete humorvoll und alltagsnah Situationen, in denen man schnell "sauer" sein könne. Kritik müsse stets "heilsam, belebend und klärend" wirken - wie Zitronensaft. In unserer Gesellschaft werde mit Anerkennung gegeizt, dafür komme Kritik den Menschen viel leichter über die Lippen. Gleichwohl könne sie auch in der Beziehung reinigend sein. Kritik brauche Augenhöhe, den richtigen Zeitpunkt, Selbstbewusstsein und Sachlichkeit. Nur wer lerne, mit der Kritik richtig umzugehen, könne sie auch selbst annehmen.
Zum Schluss appellierte Karin Vorländer an die Frauen: „Gehen Sie kritisch damit um, was Sie heute gehört haben. Aufrichtige Kritik kann helfen, aufrechter und ehrlicher mit sich und seinen Mitmenschen zu sein.“ Mit einem Präsent bedankte sich Birgit Albers vom Landfrauen-Vorstandsteam bei Vorländer für deren informativen Vortrag.