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Gemeinde Salzhausen feiert 20-jährige Partnerschaft mit polnischer Stadt Bialy Bór

Bei der Baumpflanzung: Bürgermeisterin Elisabeth Mestmacher sowie Hans-Joachim Abegg von den Grünen, die den Festakt angeregt hatten

Baumpflanzung und geselliger Festakt zum "Hochzeitstag

" ce. Salzhausen.
"Wesele dwóch gromad - Hochzeit der Gemeinden", titelte das seinerzeit im WOCHENBLATT-Verlag erschienene Magazin "Der Salzhäuser", als der Gemeinderat in Salzhausen die Partnerschaft mit der polnischen Stadt Bialy Bór beschloss. Das 20-jährige Bestehen der "Hochzeit" wurde jetzt in Salzhausen mit einem Baumpflanzung und einem geselligen Abend gefeiert. Beides war auf Antrag der Grünen im Rat organisiert worden, die sich dafür ausgesprochen hatten, den runden Partnerschaftsgeburtstag entsprechend zu würdigen.
Zunächst pflanzten Gemeindedirektor Wolfgang Krause und Bürgermeisterin Elisabeth Mestmacher zusammen mit Mitgliedern des Rates und des Vereins "Deutsch-Polnischer Freundeskreis Bialy Bór - Salzhausen" einen Apfelbaum der Sorte "Roter Boskoop" auf der geplanten Streuobstwiese am Witthöftsfelde. Mit dabei waren auch ehemalige Kommunalpolitiker und andere Beteiligte, die die Städtepartnerschaft mit angestoßen hatten und viele Jahre aktiv begleiteten. Zu ihnen gehört Salzhausens frühere Bürgermeisterin Elsabe Rolle, die sich nun mit Blick auf den Apfelbaum wünschte: "Blühe, wachse und gedeihe wie unsere Völkerfreundschaft."
Beim anschließenden Festessen in der Dörpschün wurden ein deutsches und ein polnisches Nationalgericht serviert - nämlich Würstchen mit Kartoffelsalat sowie Bigos, wobei es sich um einen Schmoreintopf aus Sauerkraut und Weißkohl mit mehreren Fleisch- und Wurstsorten handelt. Zudem blickten Elsabe Rolle und Elisabeth Mestmacher, die zugleich Vorsitzende des Freundeskreises ist, auf zahlreiche Aktivitäten im Zeichen der Völkerfreundschaft zurück. Dabei wurde auch deren engagieren, inzwischen verstorbenen Wegbereitern Dr. Jürgen Quehl, August Mestmacher und Dr. Roland Jachczik gedacht. "Die herzliche Aufnahme in Polen und die große Gastfreundschaft haben uns vom ersten Augenblick an beeindruckt", betonte Elsabe Rolle. Elisabeth Mestmacher hob auch den "lebendigen Austausch im künstlerischen und kulturellen Bereich" hervor. Aufgrund der aktuellen politischen Situation in Polen fühle man sich dort derzeit "manchmal nicht ganz so frei" wie in der Vergangenheit. Es liege den Salzhäusern aber weiterhin am Herzen - da waren sich alle Anwesenden einig -, "die kulturelle und menschliche Beziehung zu Polen als befreundetem Nachbarn zu pflegen und zu intensivieren". Auch deshalb werden sich in Kürze Delegationen aus Salzhausen und Bialy Bór im ponischen Kreisau treffen, um gemeinsam 20 Jahre Partnerschaft zu feiern.