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Nachruf zum Tod von Zeitungsgründer Rolf Reinhold

Daheim auf Fuerteventura: Rolf Reinhold mit seinem Hund (Foto: Reinhold)
ce. Stelle. Er gründete 1963 mit seinem Vater in der familieneigenen Steller Druckerei das "Elbe & Geest-Anzeigenblatt", den Vorläufer der heutigen Kreiszeitung Elbe & Geest-WOCHENBLATT: Rolf Reinhold verstarb jetzt im Alter von 81 Jahren nach langer Krankheit in seiner Wahlheimat Fuerteventura.
Die Idee für die Gründung des "Elbe & Geest-Anzeigenblattes" hatte Rolf Reinhold aus Kiel mitgebracht, wo er zum Schriftsetzer ausgebildet wurde. Nach seiner Lehre arbeitete er zwei Jahre lang in der Redaktion des Hamburger Bauer-Verlags. So bekam er das notwendige handwerklich Know-How, um das "Elbe & Geest-Anzeigenblatt" ins Leben zu rufen. Unterstützt wurde er unter anderem von Dr. Gerhard Rieckmann, Steller Gemeindearchivar und Autor mehrerer Bücher, der redaktionelle Beiträge schrieb.
Durch die "gute Mischung" aus Politik, Sport und lokalem Geschehen sei die Zeitung "schnell beliebt und gerne gelesen" gewesen, erinnerte sich Rolf Reinhold 2013 in einem Interview anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Elbe & Geest-WOCHENBLATT. Das Anzeigenblatt wurde 1977 von Verleger Martin Schrader übernommen und wird seitdem unter dem heutigen Titel Elbe & Geest-WOCHENBLATT herausgebracht. Auch in dessen Redaktion war Rolf Reinhold noch einige Jahre tätig.
Der Zeitung, dem Interesse am Journalismus und der Liebe zu Hunden ist Rolf Reinhold bis zu seinem Lebensende treu geblieben. Von Fuerteventura aus, wo er in den vergangenen Jahren lebte, noch einmal an seine frühere Wirkungsstätte zu reisen, war ihm aufgrund der Krankheit nicht mehr möglich. Er ließ sich jedoch regelmäßig das WOCHENBLATT schicken.