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Neubau verzögert sich / Stadt Winsen hat keine Planungskapazitäten für neues Feuerwehrhaus

Auf dieser Fläche sollen das neue Gerätehaus und 17 Wohneinheiten entstehen
thl. Bahlburg. Eigentlich sollte in diesem Herbst der erste Spatenstich für den Neubau eines Feuerwehrhauses am Ortseingang von Bahlburg erfolgen. Doch bisher tut sich auf dem Areal gar nichts. Und das wird auch erst einmal so bleiben. Grund: Der Stadt Winsen als Baulastträger fehlen Kapazitäten für die Planung.
Rückblick: Im Juli vergangenen Jahres fasst der Verwaltungsausschuss der Stadt den Beschluss, für das entsprechende Gebiet eine Änderung des Flächennutzungsplanes durchzuführen und einen Bebauungsplan aufzustellen. Denn rund um das neue Gerätehaus sollen auch 17 Wohneinheiten entstehen. Ganz unumstritten war der Beschluss nicht, denn viele Bahlburger hatten ursprünglich den Standort neben dem Dorfgemeinschaftshaus favorisiert. Andere hatten laut darüber nachgedacht, ob es - bedingt durch die Nähe nach Pattensen - für die Kommune nicht günstiger wäre, die beiden Wehren zusammenzulegen.
Im September 2015 führte Bürgermeister André Wiese eine frühzeitige Bürgerbeteiligung durch und stellte den Herbst dieses Jahres als Baubeginn und eine Einweihung des neuen Domizils im Frühjahr 2017 in Aussicht. Doch daraus wird nichts.
Aufgrund von Krankheit und Mutterschutz hat der im Rathaus zuständige Geschäftsbereich IV einen personellen Engpass und somit auch keine freien Kapazitäten, um das Projekt durchzuführen. Hinzu kommt, dass Projekte wie "Winsen 2030", Sanierung der Innenstadt und der Dorfentwicklungsplan Priorität haben. Gleiches gelte für die Planung von Windenergieanlagen im Außenbereich von Winsen. Dabei handele es sich um sehr komplexe Planungen, die einen erheblichen höheren personellen und zeitlichen Aufwand erfordern als vorgesehen, heißt es aus dem Rathaus.
Doch wie geht es jetzt weiter? Nach jetzigem Stand sollen die Entwurfsarbeiten im Frühjahr kommenden Jahres in den politischen Gremien vorgestellt und diskutiert werden. Parallel zur anschließenden öffentlichen Auslegung der Planunterlagen soll der Hochbau geplant werden, sodass im Herbst 2017 eine Baugenehmigung erteilt werden kann. Direkt danach soll der erste Spatenstich erfolgen. Die Verwaltung weist aber darauf hin, dass dieser Zeitplan nur einzuhalten ist, wenn eine Mutterschutz-Stelle im Geschäftsbereich IV neu besetzt und die Hochbauplanung an ein externes Büro vergeben werden kann.