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Wulfsen wurde zum "Faslams-Camp"

Führen den Faslamsumzug an: "Mudder" Jan Köster (li.) und "Vadder" Sven Ole Johansson
ce. Wulfsen. "Das Faslams-Camp ist unser zu Haus', hoffentlich holt uns hier keiner raus!" Dieser Spruch prangte am Sonntag auf einem der originell gestalteten Motivwagen beim Wulfsener Faslamsumzug. Der Slogan nahm nicht nur das TV-Dschungelcamp aufs Korn, sondern war auch eine klare Ansage, wie sehr sowohl die Faslams-Macher aus Wulfsen und Umgebung als auch die zahlreichen Zuschauer das traditionelle Narrenfest lieben.
Insgesamt 18 Wagen- und Fußgruppen waren beim Umzug am Start. Sie zogen die Skandal um die Vergabe der Fußball-WM 2022 nach Katar und um die VW-Dieselwagen ebenso gekonnt durch den Kakao wie "Bäuerin sucht Mann", die Garstedter Variante einer bekannten TV-Kuppelshow. Aber auch die Vorzüge des "Ahoi-Brausepulvers" und "70 Jahre Pippi Langstrumpf" wurden gefeiert. Nicht fehlen durfte natürlich Bundeskanzlerin Angela Merkel, die auf einem Thron sitzend ihre deutschen "Untertanen" auf ihre Haltung zur Flüchtlingsproblematik einnordetete: "Wir schaffen das?!".
"Die Stimmung ist gut, das Wetter spielt mit", freuten sich Faslamsmudder Jan Köster (21) und der gleichaltrige "Vadder" Sven Ole Johansson. Beim Preis-Skat und Knobeln, bei der Kindermaskerade und auch beim Lumpenball im Gasthof Große habe es jeweils ein "volles Haus" gegeben.
- Nach einer Auseinandersetzung auf der Tanzfläche beim Lumpenball wurde laut Polizei ein 23-Jähriger aus Kirchgellersen durch das anwesende Sicherheitspersonal nach draußen begleitet. Dort habe sich der Mann jedoch nicht beruhigt, so dass es zu einer leichten körperlichen Auseinandersetzung mit den Sicherheitskräften gekommen sei. Hierbei habe der Kirchgellerser leichte Gesichtsverletzungen erlitten und sei ins Winsener Krankenhaus gebracht worden.