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200.000 Euro für Wirtschaftsweg

André Bock hat die Prioritätenliste abgeschoben
thl. Winsen. Der Vierhöfener Weg in Luhdorf soll aufgrund der nahezu flächendeckenden Schäden in der Betonfahrbahn ausgebaut werden. Das schlägt die Stadt Winsen dem zuständigen Fachausschuss vor und erhofft sich dafür bei der Sitzung am Donnerstag, 16. Mai, grünes Licht. Die Maßnahme schlägt mit rund 205.000 Euro zu Buche und soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, hat der Stadtrat auf Initiative des CDU-Fraktionsvorsitzenden André Bock eine Prioritätenliste für die Sanierung von Wirtschaftswegen und ein Mehrjahreskonzept für die benötigten Haushaltsmittel verabschiedet. Demnach wären in diesem Jahr der Vierhöfener Weg und der Peerweg in Roydorf an der Reihe. Letzterer wird aber zunächst aus dem Wegeprogramm herausgenommen, da dereit die Planfeststellung für die Luheverwallung läuft und der Schutzdeich u.U. verlegt wird, was zur Folge hätte, dass die Straße ohnehin neu gebaut wird.
Der Vierhöfener Weg, der auch eine verhältnismäßig große Erschließungsfunktion hat, weist nach Aussage der Verwaltung starke Rissbildungen und Abplatzungen auf. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite von 2,50 m seien die Seitenräume teilweise stark ausgefahren. Der zu erneuernde Abschnitt beginnt am Ortsausgang Luhdorf und endet am Übergang zur Asphaltbefestigung im Bereich des Golfplatzes. Für eine nachhaltige Verstärkung des Weges sei es vorgesehen, heißt es, dass die bestehende Befestigung gefräst wird und das Material als Unterbau wiederverwendet wird. Der neue Fahrbahnaufbau erfolge gemäß der „Richtlinien für den ländlichen Wegebau“. Zudem solle die Fahrbahn auf drei Meter verbreitert werden.