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Quo vadis, Stadthalle Winsen?

Wie es mit der Stadthalle weitergeht, ist derzeit offen
thl. Winsen. Der Ärger um das Fortbestehen der Winsener Stadthalle geht weiter. Zwar hat der jetzige Pächter Ulrich Meyer, wie von ihm angeboten, seinen im August auslaufenden Vertrag bis zum Jahresende verlängert, doch dann ist für ihn endgültig Schluss. Wie es dann mit der Einrichtung weitergeht, ist offen.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, hatten sich trotz der mehrfachen öffentlichen Ausschreibung des Pachtvertrages lediglich zwei Bewerber für die Stadthalle gefunden, von denen einer die Halle in ein Zentrum für türkische Hochzeiten umfunktionieren wollte. Er und sein Mitstreiter wurden von der Verwaltung aber als ungeeignet angesehen.
"Die Politik hat jetzt ein klares Signal gegeben, wie wir weiter verfahren sollen", sagt Bürgermeister André Wiese. Demnach soll der Saalbetrieb künftig von der Gastronomie mit Kegelbahn abgetrennt werden. Aus dem Saal solle ein Veranstaltungszentrum gemacht werden, das in städtischer Hand liegt. Der Restaurantbereich soll verpachtet werden, eine Ausschreibung soll in Kürze herausgehen. Ob der Plan aufgeht, ist allerdings noch offen. Denn nicht alle Politiker stehen dahinter. Weil sie wissen: Gute Gastronomen haben derzeit keinen "Leidensdruck" und sind nur schwer zu motivieren, mit einer Kommune einen langfristigen Vertrag abzuschließen.