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Stadt und Politik lehnen Unternehmensansiedlung im Gewerbegebiet Luhdorf ab

Für die Flächen im zweiten Bauabschnitt (markierter Bereich) im Gewerbegebiet Luhdorf gibt es laut Stadt eine hohe Nachfrage
thl. Winsen. Gewerbeflächen in Winsen sind weiterhin stark gefragt. Das bestätigt Stadtsprecher Theodor Peters dem WOCHENBLATT auf Nachfrage.
Durch den „Run“ ist die Kommune mittlerweile in der komfortablen Lage, sich die Firmen auszusuchen, die sich niederlassen wollen.
Das bekam jetzt auch ein Kunststofffirma zu spüren, die eine vier Hektar große Fläche im zweiten Bauabschnitt des Gewerbegebietes Luhdorf erwerben wollte. Doch sowohl der Verwaltungsausschuss als auch der Stadtrat erteilten dem Ansinnen im nicht-öffentlichen Teil eine Abfuhr. Begründung: zu hoher Flächenverbrauch.
Wie das WOCHENBLATT aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle erfuhr, wollte das Unternehmen, das seinerzeit das in Winsen ansässige Kunststoffwerk Draak im Gewerbegebiet Torfmoor übernommen hatte, 120 bis 130 Arbeitsplätze in Luhdorf schaffen. Da ein Betriebszweig allerdings verlagert werden sollte, würde das Unternehmen 90 Mitarbeiter bereits mitbringen. Das war der Stadt und auch der Politik zu wenig. Hätte man dem Verkauf zugestimmt, wären von ehemals 16,7 Hektar nur noch drei Hektar übrig gewesen. Deswegen wolle man die Fläche eher in kleineren Parzellen veräußern.