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Weltmeister-Titel für Tischtennis-Veteranin Ursula Krüger aus Winsen

"Ich liebe das Spiel mit den kleinen weißen Bällen seit meiner Kindheit": die passionierte Tischtennis-Spielerin Ursula Krüger (Foto: ce / Bearbeitung MSR)
ce. Winsen. Sie wollte nur in Südspanien Urlaub machen und kam als Weltmeisterin wieder nach Hause: Ursula Krüger (71) aus Winsen, die seit gut 35 Jahren Tischtennis spielt, holte jetzt bei den "18. World Veteran Table Tennis Championships" in Alicante-Elche in der Altersklasse W70 den 1. Platz und damit die Weltmeisterschaft. "Damit habe ich das Ziel meiner Träume erreicht", ist Ursula Krüger nach ihrer Rückkehr immer noch überwältigt.
Insgesamt 4.560 Teilnehmer aus 74 Nationen wetteiferten um die Medaillen. An 165 Tischen wurde mit Tischtennisschlägern und -bällen gespielt. In Ursula Krügers Altersgruppe hatten sich 117 Frauen gemeldet. "Die Vorrunde gegen eine Engländerin, eine Japanerin und eine Österreicherin verlief problemlos mit nur einem Satzverlust", berichten die Winsenerin und ihr Ehemann Manfred (71), der in der Tischtennis-Kreisklasse spielt und seine Frau zu den Wettkämpfen begleitet. Das Glück blieb Ursula Krüger treu bis zum Finale, in dem sie sich mit einem 3:2 im 5. Satz und 11:9 Punkten siegreich gegen eine Japanerin durchsetzte. Ein Jubelschrei der Krügers und aller Deutschen, die auf der Zuschauertribüne die Daumen gedrückt hatten, ging daraufhin durch die Halle.
"Ich habe die kleinen weißen Bälle schon als Kind geliebt", blickt die im polnischen Lodz geborene Ursula Krüger zurück. Mit 35 Jahren begann sie das Tischtennis-Spielen in ihrem damaligen Wohnort beim TSV Radbruch. Seit 1990 ist sie "am Ball" in der Spielgemeinschaft TSV Winsen/TuS Schwinde. Zudem spielt sie mit dem Eisenbahnersportverein (ESV) Lüneburg in der Landesliga und ist auch dort die Nr. 1.
Ihre nächsten Ziele sind die Europameisterschaft der Tischtennis-Veteranen im nächsten Jahr im schwedischen Helsingborg und die Weltmeisterschaft 2018 in Las Vegas. "Für die nicht eben billige USA-Reise hätte ich gerne einen Sponsor", wünscht sich das unermüdliche Sporttalent.
Bis es soweit ist, referiert Ursula Krüger im In- und Ausland im Auftrag eines Schweizer Medizinforschers über ein E-Chip-Verfahren zur Umwandlung von Elektrosmog im Körper in wohltuende elektrische Strahlung. Zudem macht sie Interessierte mit den Methoden des spirituellen Heilens vertraut. "Darüber hinaus fahre ich gerne Fahrrad und Ski oder toure mit meinem Mann im Reisemobil durch die Lande."