Birgit Diekhöner feierte ihr 40-jähriges Dienstjubiläum
Die Konstante im Buchholzer Rathaus

Werder-Bremen-Tasse und Elefant inklusive: Birgit Diekhöner an ihrem Schreibtisch im Buchholzer Rathaus
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os. Buchholz. Diese langjährige Treue ist bemerkenswert in der heutigen schnelllebigen Zeit: Birgit Diekhöner (63) feierte am gestrigen Dienstag, 5. Mai, ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Buchholz. Wegen der Coronakrise eher still, die geplante kleine Zusammenkunft mit Arbeitskollegen musste ausfallen.
Im öffentlichen Dienst ist die gebürtige Wuppertalerin sogar noch länger tätig: Die ersten vier Jahre arbeitete die gelernte Erzieherin in einem Kinderheim in Hagen (Nordrhein-Westfalen). 1980 kam sie der Liebe wegen in den Norden und trat in der Buchholzer Stadtverwaltung ihre Stelle als stellvertretende Leiterin im Jugendzentrum an. Sie war viele Jahre Mitglied im Personalrat und dessen Vorsitzende. 1993 wechselte Diekhöner in die Stadtverwaltung, nachdem sie erfolgreich einen Verwaltungslehrgang absolviert hatte. Dort arbeitete sie sich mit viel Fleiß und Loyalität bis zur Pressesprecherin hoch. Später übernahm sie als Fachdienstleiterin Interner Service Verantwortung, diesen Job macht sie bis heute. Da ist sie u. a. für die Ratsarbeit und den Sitzungsdienst sowie diverse städtische Veranstaltungen, den Schreibdienst, die Materialbeschaffung, Poststelle und die Hausdruckerei verantwortlich. Diekhöners Dank geht an die zwölf Mitarbeiter ihres Fachdienstes. „Auf die kann ich mich stets verlassen“, sagt die Wahlbuchholzerin. Überhaupt lobt sie die Kolleginnen und Kollegen, aktive wie ehemalige. "Die Zusammenarbeit lief und läuft gut."
Bekannt wurde Birgit Diekhöner zudem als Mitautorin des Buches „Buchholz 1925-1945 – Die verschwiegenen 20 Jahre“. Das Thema Nationalsozialismus hat sie stets interessiert, in Buchholz initiierte sie maßgeblich den Holocaust-Gedenktag. Seit 1996 organisiert anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee im Jahr 1945 in jedem Jahr eine andere Institution in Buchholz den Gedenktag, sodass das Thema Nationalsozialismus aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wird.
Derzeit hat Birgit Diekhöner, die glühende Anhängerin des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen ist, reichlich mit der Organisation der Ausschuss- und Ratssitzungen zu tun, die in Buchholz wieder anlaufen. Dazu gehört derzeit auch die enge Abstimmung mit dem Empore-Team, da das Veranstaltungszentrum wegen seines großzügigeren Raumangebots für die kommenden Sitzungen während der Coronakrise genutzt wird.
"Zudem muss ich mir jetzt langsam Gedanken um die kommende Kommunalwahl machen", sagt Birgit Diekhöner. Zwar steht noch kein endgültiger Termin für den Herbst 2021 fest, aber als erfahrene stv. Wahlleiterin weiß sie, dass die reibungslose Durchführung eng mit einer langfristigen Planung verbunden ist. Vor allem die Akquirierung von Wahlhelfern sei immer ein großes Thema. "Ich hoffe, dass uns die Buchholzer weiter so gut unterstützen wie in der Vergangenheit", sagt Birgit Diekhöner. Wahrscheinlich muss sie doppelt planen: Es ist gut möglich, dass parallel zur Kommunal- auch die Bundestagswahl durchgeführt wird. Wer Birgit Diekhöner kennt, der weiß: Zusammen mit ihren Mitstreitern in Stadt und Verwaltung wird sie diese Doppelbelastung wuppen.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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