17. Juni: der vergessene Gedenktag

Auch vor dem Buchholzer Rathaus waren Flaggen gehisst - von der EU, Deutschland, Niedersachsen und der Stadt Buchholz
  • Auch vor dem Buchholzer Rathaus waren Flaggen gehisst - von der EU, Deutschland, Niedersachsen und der Stadt Buchholz
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  • hochgeladen von Oliver Sander

(os). Wenn am vergangenen Donnerstag nicht an vielen Orten Flaggen gehisst worden wären, hätte sich wohl niemand an den Gedenktag erinnert: Der 17. Juni, immerhin 36 Jahre lang der "Tag der Deutschen Einheit", ist ein vergessener Feiertag.
Von 1954 bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde in der Bundesrepublik Deutschland am 17. Juni des Volksaufstands in der DDR im Jahr 1953 gedacht. An diesem Tag kam es in der DDR zu einer Streikwelle, Demonstrationen und Protesten, die mit politischen und wirtschaftlichen Forderungen verbunden waren. Der Aufstand wurde von der Sowjetarmee gewaltsam niedergeschlagen, wobei 34 Bürger sowie fünf Angehörige von Sicherheitsorganen getötet wurden.
Als Nationalfeiertag ist der 17. Juni mittlerweile Geschichte - ein offizieller Gedenktag ist er noch immer.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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