Buchholz
Endspiel für die „Luchse“ um Klassenerhalt

Mit einem Heimsieg gegen Leverkusen soll der Liga-Verbleib gesichert werden

(cc/os). Kommt es auch in der kommenden Handball-Saison zum Erstliga-Derby zwischen dem Buxtehuder SV und den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten? Diese Frage klärt sich am kommenden Wochenende. Die "Luchse" wollen sich im Heimspiel am Samstag, 21. Mai (18 Uhr, Nordheidehalle in Buchholz), gegen Bayer Leverkusen auf dem Relegationsplatz halten. Am vergangenen Wochenende kassierten die „Luchse“ eine 24:28 (13:16)-Niederlage in Bensheim. Da auch Schlusslicht BSV Sachsen Zwickau nicht gewann, bleibt das Team von Luchse-Trainer Dubravko Prelcec als Vorletzter auf dem Relegationsplatz. Zwickau kann allerdings mit einem Sieg im Nachholspiel am heutigen Mittwoch, 18. Mai, in Leverkusen an den "Luchsen" vorbeiziehen.

In Bensheim hatten die Buchholzerinnen Chancen auf den Befreiungsschlag. Zwei Schwächephasen, eine je Halbzeit, sorgten aber für die Niederlage, obwohl die Gastgeberinnen nicht überragend spielten. Beste Werferin der "Luchse", die nach einer Roten Karte bereits ab der 26. Minute auf Kim Berndt verzichten mussten, war Marleen Kadenbach mit acht Toren.

Die „Luchse“ begannen mit einer 3:1-Führung (5. Minute) und konnten die Partie bis zur 17. Spielminute nahezu ausgeglichen gestalten. Dann zogen die Gastgeber auf 16:9 davon, aber bis zur Pause konnte das Prelcec-Team mit drei Treffern in Folge von Alexia Hauf (insgesamt sieben Tore) den Rückstand auf 13:16 verkürzen.

Im zweiten Durchgang dominierte die HSG das Geschehen und führte in der 49. Minute bereits mit 25:16. In dieser Phase waren die „Luchse“, die über elf Minuten ohne eigenen Treffer blieben, komplett von der Rolle. Während Bensheim in der Schlussphase nur noch drei weitere Treffer gelangen, konnten die „Luchse“ bis zum 24:28-Endstand noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. „Eigentlich hat uns Bensheim viel angeboten, aber mit der schwachen Torausbeute ist es nicht möglich, so ein Spiel zu gewinnen“, bilanzierte Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau.

„Wir wollen uns auf jeden Fall mit einem Sieg aus der regulären Saison verabschieden“, erklärt Luchse-Trainer Dubravko Prelcec vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen. Seine Spielerinnen seien nach der durchwachsenen Leistung in Bensheim-Auerbach entschlossen, es in heimischer Halle besser zu machen und jede Chance zu nutzen. "Vor allem müssen wir unsere Nerven unter Kontrolle haben, technische Fehler minimieren und klare Möglichkeiten auch verwerten“, sagt Prelcec.

Bayer Leverkusen steht auf dem elften Tabellenrang und hat den Klassenerhalt bereits sicher. „Wir haben zwar noch einen Punkt Vorsprung vor Zwickau, können den Relegationsplatz aus eigener Kraft aber nicht mehr verteidigen“, betont Dubau. „Wir sind darauf angewiesen, dass Zwickau nicht mehr punktet.“

Obwohl Leverkusen aufgrund von vielen verletzten Spielerinnen eine schwierige Saison zu bestreiten hatte, sind die Rheinländerinnen gegen die "Luchse“ das favorisierte Team. Bayer verfügt über die besseren Einzelspielerinnen. „Wir hoffen, dass wir wie in der vergangenen Saison gegen den Buxtehuder SV in der entscheidenden Phase der Saison unser ganzes Potenzial abrufen können", sagt Sven Dubau. „Wir haben bei unserer Zugehörigkeit in der eingleisigen Bundesliga das letzte Spiel immer gut gestaltet, auch wenn die Gegner favorisiert waren."

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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