Wird sehr gut besucht: das frisch renovierte Lehrschwimmbecken in Neukloster

Sanierung gelungen, findet Übungsleiterin Ute Mielke
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  • hochgeladen von Alexandra Bisping

"Es ist schön geworden", meint Übungsleiterin Ute Mielke

ab. Neukloster. Aufatmen bei den Wassersportlern: Das frisch sanierte Lehrschwimmbecken in Neukloster wurde kürzlich wiedereröffnet. Das Schwimmbad, dessen Zukunft längere Zeit im Ungewissen lag, erstrahlt jetzt in neuem Glanz. Hell gefliest und mit einem Becken aus Edelstahl, steht es Kindergärten, Schulen und Vereinen sowie der Lebenshilfe und der Rheuma-Liga wieder zur Verfügung.

„Es ist schön geworden“, findet auch Übungsleiterin Ute Mielke vom vom TSV-Buxtehude-Altkloster, die vor mehr als 35 Jahren in diesem Schwimmbad ihre ersten Kurse gab. Einen Umbau hätte sie bereits miterlebt - „damals waren die Toiletten noch woanders“, erinnert sich die Trainerin. So gut wie Ute Mielke gefällt es allerdings nicht jedem. „Einige Teilnehmer haben sich schon beschwert, dass es durch das Edelstahlbecken sehr viel lauter wäre, weil der Raum dadurch stärker hallt.“

Sie räumt ein, dass der Lärmpegel steige, je mehr Menschen die Kurse besuchten, manchmal bis zu 14 Teilnehmern. „Das merke ich abends an meiner Stimme, denn wenn die Kurse voll belegt sind, muss ich sehr laut sprechen.“ Dass auch beklagt wurde, man hätte gleich die Duschen mitsanieren können, kann Mielke aber nicht nachvollziehen. „Das war schon teuer genug“, sagt sie. „die Alternative wäre wahrscheinlich gewesen, das Bad zu schließen.“ Den Betrieb im Neukloster Lehrschwimmbecken einzustellen, hätte für viele Freizeitsportler eine Katastrophe bedeutet: Allein der TSV Buxtehude-Altkloster bietet darin 17 Kurse pro Woche an. Wie groß der Bedarf ist, zeigen auch die Belegungszeiten - vormittags Kindergärten und Schulen, von nachmittags bis abends Vereine, an manchen Tagen bis 21 Uhr. „Im Aquarella ist man in den Kursen weniger unter sich“, sagt Ute Mielke, „das Schwimmbecken ist für diese Trainingszwecke optimal.“

• Die Sanierung des Lehrschwimmbeckens und der technischen Anlagen schlug bei der Stadt Buxtehude mit 370.000 Euro zu Buche. Das Becken ist 6,60 mal 10,40 Meter groß, die Wassertiefe reicht von 70 Zentimeter bis 1,30 Meter. Es passen 60 Kubikmeter (60.000 Liter) Wasser hinein - das sind 430 voll gefüllte Badewannen.

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