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Wie hat die Coronapandemie die Immobilienwelt verändert?


Auch in Zeiten von Corona boomt der Immobilienmarkt und die Preise steigen kontinuierlich. | Foto: Pixabay.com nattanan23 (CC0 Creative Commons)
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Politik

Kommunalwahl in Tostedt
Nadja Weippert kandidiert als Samtgemeinde-Bürgermeisterin

Die Landtagsabgeordnete und amtierende Bürgermeisterin der Gemeinde Tostedt, Nadja Weippert (43), bewirbt sich als unabhängige Kandidatin für das Amt der Samtgemeinde-Bürgermeisterin in Tostedt. „Ich möchte den Menschen in unserer Samtgemeinde mit meiner langjährigen politischen Erfahrung und Arbeit auf unterschiedlichen Ebenen und Positionen ein Angebot machen“, so Weippert. Die gelernte Versicherungskauffrau (IHK) und Mutter eines Teenagers engagiert sich unter anderem seit 2016 ehrenamtlich...

Blaulicht

Autofahrer aufgepasst
Keine Wochenendsperrung auf der A1 in Hamburg Richtung Süden

Laut ADAC gibt es Erleichterung für den Sommerreiseverkehr.   Der ursprünglich geplante Sperrtermin von Freitag, 10. Juli bis Montag 13. Juli, für den Verkehr A1 Lübeck-Bremen in Richtung Süden zwischen Hamburg-Stillhorn und -Harburg entfällt. Grund: die vorbereitenden Arbeiten für den Ersatzneubau der Süderelbbrücke sind beendet. Dennoch warnt der ADAC vor einem "lebhaften" Reiseverkehr und Staus, da viele Bundesländer inzwischen Sommerferien haben. A1-Sperrungen beeinträchtigen den Verkehr...

Politik

Straßenlaternen für Breslauer Straße
Ohne Taschenlampe zur Lüneburger Straße

Für Fußgänger und Radfahrer in Winsen gibt es eine gute Nachricht. Der viel genutzte kurze Verbindungsweg zwischen der Breslauer Straße und der Lüneburger Straße ist ab sofort hell beleuchtet. Zwei neue Straßenlaternen sorgen dort nun endlich für Sicherheit. Zuvor waren Anwohner hier jahrelang im Blindflug unterwegs. Bislang war die schmale, von dichten Hecken und Bäumen gesäumte Strecke nachts ein stockfinsterer Ort. Wer zum Bahnhof oder zum Einkaufen wollte, musste oft die Handytaschenlampe...

Wirtschaft
Benedikt Berteit (vorne, v. li.), Hannes Köpke, Nojus Kjell Nielsen, Jonas Kaisen, Janus Jung und Neeltje Bischel erhielten ihre Gesellenbriefe. Es fehlten Iven Smailus und Dustin Joe Winkler. Vom Prüfungsausschuss gratulierten (hi., v. li.) Obermeister und Ausschussvorsitzender Sven Heinrich, Pascal Soetebier (Gesellenbeisitzer), Sebastian Pidun (Berufsschullehrer), Dirk Zitko (stellv. Vorsitzener des Prüfungsausschusses) und Christopher Dittes (Gesellenbeisitzer) | Foto: ks
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Bei Innungsfeier in Ollsen
Sieben neue Dachdecker und eine Dachdeckerin wurden freigesprochen

Viel Applaus gab es jetzt für fünf frisch freigesprochene junge Gesellen und eine Gesellin auf der Freisprechungsfeier der Dachdecker-Innung des Kreises Harburg im Landgasthaus "Zur Eiche in Ollsen". Zwei Gesellen waren bei der Feier verhindert.  Innungs-Lehrlingswart Sven Heinrich übergab die heiß begehrten Gesellenbriefe und freute sich: „Toll, dass wir eine so große Runde geworden sind.“ Neben Eltern, Freunden und Verwandten der Freigesprochenen nutzten auch einige Betriebe die Gelegenheit,...

Wirtschaft

Der Metronom fährt bald wieder zwischen Hamburg und Cuxhaven

Nun ist es offiziell: Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) hat den Metronom beauftragt, ab Dezember 2027 den Nahverkehr zwischen Hamburg – Cuxhaven (RE5) zu betreiben. Die Strecke wurde von der LNVG Ende 2025 turnusmäßig ausgeschrieben und Metronom hat das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Die Strecke führt unter anderem durch den Landkreis Stade.  Die Freude bei metronom Geschäftsführer Nicolai Volkmann ist groß. "Wir haben die Strecke Hamburg-Cuxhaven wirklich vermisst...

Panorama
Radeln für den guten Zweck bis nach Paris | Foto: sts
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Internationale Benefiztour führt durchs Alte Land
Gelbe Radkarawane rollt durch Estebrügge

Auf der Buxtehuder Straße in Estebrügge rollte kürzlich die gelbe Radkarawane des Team Rynkeby Schweiz von Jork kommend in Richtung Buxtehude. Die Radfahrer waren auf ihrer Benefiztour nach Paris unterwegs, um Spenden für schwerkranke Kinder und ihre Familien zu sammeln. Mit ihrer Tour unterstützt das Team die Stiftung Kinderkrebsforschung Schweiz. Bereits Monate vor dem Start werben die Mitglieder mit großem persönlichem Einsatz um möglichst viele Spenden. Das Team Rynkeby ist ein...

Blaulicht

Schlag gegen organisierten Drogenhandel
Polizei durchsucht 14 Objekte auch im Landkreis Stade– zwei Verdächtige in Untersuchungshaft

Ein umfangreicher Polizeieinsatz gegen den organisierten Drogenhandel: An insgesamt 14 Orten in den Landkreisen Stade, Rotenburg, Cuxhaven sowie im Bereich Lüchow-Dannenberg hat die Polizei am Montagabend Objekte durchsucht. Mehr als 100 Einsatzkräfte waren an der groß angelegten Aktion beteiligt. Zwei Tatverdächtige befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Umfangreiche Ermittlungen gegen mutmaßliche Kokainhändler Die Ermittlungen werden seit Herbst vergangenen Jahres vom Zentralen...

Blaulicht

Mit 98 km/h durch die 50er-Zone
Temposünder in Dollern erwartet hohes Bußgeld

Fast doppelt so schnell wie erlaubt war ein Autofahrer am Dienstagabend, 7. Juli, auf dem Hagener Weg unterwegs. Die Messbeamten des Landkreises Stade kontrollierten am Hagener Weg für rund eineinhalb Stunden den Verkehr in Fahrtrichtung K 30 (Ostumgehung). Insgesamt passierten 82 Pkw die Messstelle. Dabei registrierten die Kontrolleure zehn Geschwindigkeitsverstöße. Der Spitzenreiter wurde um 18.34 Uhr erfasst: Ein BMW-Fahrer mit Stader Kennzeichen war mit 98 km/h unterwegs und überschritt das...

Panorama
Abschlussfoto 2026 der Waldschule Buchholz (Oberschule): 9 Schülerinnen und Schüler erlangten den erweiterten Realschulabschluss, 22 den Realschulabschluss, 23 den Hauptschulabschluss, 9 erreichten den Förderschulabschluss Lernen | Foto: Waldschule Buchholz
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Fotos Schulabschluss 2026
Viele hundert Schülerinnen und Schüler im Landkreis feiern ihren Schulabschluss

Das WOCHENBLATT gratuliert und wünscht alles Gute für die Zukunft! Horizonta Horizonta in den Seeveauen Oberschule mit gymnasialem Angebot Jesteburg Diese Schüler erreichten einen Schulabschluss an der Horizonta-Oberschule: Klasse 9a (Hauptschulabschluss): Rajab Almawas Alzarif, Mehmet Aydın, Nursel Aydın, Serhıldan Çivik, Dmytro Doroshenko, Blendi Gecaj, Nazanin Gowhari, Jenson Hunt, Keyan Imeri, Emil Kühn, Oliver Partsch, Maksym Plutenko, Sophie Prien, Henry Pülsch, Freya Reichert, Özgür Can...

Panorama
Wegen Straßenschäden: Auf der Hamburger Straße in Winsen hat das Land eine Tempo-30-Zone eingerichtet | Foto: Jan Filter
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Blitzer-Abzocke in der Hamburger Straße?
Ärger um Tempo 30 in Winsen

In der Hamburger Straße in Winsen sorgt eine neue Tempo-30-Zone für Ärger bei den Autofahrern. Anstatt die als Grund angeführten Straßenschäden zu reparieren, wurde die Höchstgeschwindigkeit in der Hamburger Straße herabgesetzt. Ironischerweise hatte die Stadt dies vom Land, dessen Straße das ist, vor einiger Zeit noch gefordert – aus Lärmschutzgründen. Die ließ die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg nicht gelten – verweist nun aber auf durch Straßenschäden...

Seit März 2020 verbringen die Deutschen wesentlich mehr Zeit in den eigenen vier Wänden als zuvor. Home-Office, Homeschooling, Ausgangssperren und vieles mehr haben den Alltag massiv verändert. Auch der Blick auf die eigene Wohnung oder das eigene Haus verändert sich. Doch wurde in der Coronapandemie wirklich mehr verkauft? Boomt der Immobilienmarkt? Oder wie hat sich die Branche durch die Krise verändert?


Auch in Zeiten von Corona boomt der Immobilienmarkt und die Preise steigen kontinuierlich. | Foto: Pixabay.com nattanan23 (CC0 Creative Commons)
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Steigende Immobilienpreise trotz Corona?
Wer denkt, dass durch die anhaltende Pandemie die Immobilienpreise sinken, hat sich geirrt. Denn, obwohl die Wirtschaft in vielen Teilbereichen unter den Auswirkungen der Pandemie leidet, bleibt der Immobilienmarkt hiervon weitestgehend verschont. Der Immobilienmarkt befindet sich nach wie vor im Aufwärtstrend und die  Preise steigen kontinuierlich.

Dass dies „trotz“ der Pandemie passiert, ist ebenfalls nicht korrekt. Stattdessen ist es so, dass die Preise gerade wegen der internationalen Krise weiter steigen. Die Nachfrage nach Eigenheimen ist hoch und es wird weiterhin gebaut. Wie sich die  Quadratmeterpreise nach Corona entwickeln, kann deshalb nur gemutmaßt werden.

Sehr wahrscheinlich ist es, dass sie, gerade in den Großstädten München, Berlin, Hamburg und Köln, auf einem noch höheren Niveau liegen werden als vor der Pandemie. Es lohnt sich deshalb, lieber früher als später auf Immobiliensuche zu gehen und zu kaufen.

Jeder 5. Mieter in Deutschland überlegt, in Eigentum zu investieren.  | Foto: Pixabay.com geralt (CC0 Creative Commons)
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Das Eigenheim wird für Familien attraktiver – aus mehreren Gründen
Die Frage nach dem Warum treibt nicht nur Wissenschaftler um. Auch für Immobilienmakler und Stadtplaner ist es interessant, zu sehen, weshalb die Immobilienpreise nach wie vor im Aufwärtstrend sind. Gerade Familien wünschen sich heutzutage Wohneigentum. Ein eigener Garten ist hier ein wichtiges Kriterium. Denn die Pandemie hat eines gezeigt: Platz im Freien ist essenziell für das Wohlbefinden. Ein  Häuschen im Grünen ist deshalb für viele attraktiv.

Ein weiteres Kriterium ist Abgeschiedenheit. Gerade Großstädter merken, dass der Platz in den Innenstädten und den dicht bebauten Wohngegenden begrenzt ist. Viele Menschen müssen sich wenig Platz teilen. Wer etwas außerhalb lebt, hat mehr Ruhe. Die Gefahr, sich mit dem hochansteckenden Coronavirus zu infizieren, ist geringer. Die Möglichkeiten, Zeit an der frischen Luft zu verbringen, sind vielfältiger für Menschen, die nicht mitten in der Stadt leben.

Der dritte Grund für den Wunsch nach einem Eigenheim ist Platz. Ein Haus bietet oft mehr Zimmer als eine kleine Mietwohnung in der Stadt. Für Menschen, die im vergangenen Jahr bereits im Homeoffice gearbeitet haben, und Familien, deren Kinder im Homeschooling sind oder waren, ist dies unabdingbar. Ein eigenes kleines Büro ist zum Arbeiten viel effektiver als ein Küchen- oder Esstisch mit Laptop. Das Gleiche gilt für die Beschulung der Kinder. Auch hier gilt es, eine gute Arbeitsumgebung mit wenig Ablenkung zu schaffen.

Wenn mehr und größere Räume zur Verfügung stehen, ist die Umsetzung sehr viel einfacher.

Umzüge sind schwieriger als vor Corona
Eine weniger positive Auswirkung der Coronapandemie ist die Schwierigkeit von Umzügen an sich. Hier sehen sich Menschen mit zahlreichen Hürden konfrontiert. Das beginnt bereits bei der Planung des Umzugs. Umzugskartons ließen sich lange Zeit nicht mal eben im Baumarkt oder Möbelhaus kaufen, da diese Geschäfte geschlossen hatten. Umzugsunternehmen lassen sich Umzüge heute ebenfalls im Durchschnitt mehr kosten als noch vor 1,5 Jahren. Und wer lieber mithilfe von Freunden umziehen möchte, musste 2020 einfach abwarten. Denn die Kontaktbeschränkungen ließen dies nicht zu. Diese Hürden halten bis heute an, wenngleich Freunde und Familie heute, um beim Umzug helfen zu dürfen, lediglich getestet sein müssen.

Der nächste Schritt ist dann die Ummeldung. Wer umzieht, muss sich innerhalb weniger Wochen am neuen Wohnort offiziell anmelden. In der Regel ist dies im Rathaus oder Bürgeramt der Kommune zu erledigen. In Zeiten von Corona gar nicht so einfach: Viele Rathäuser haben nach wie vor für den Bürgerverkehr geschlossen. Onliner oder per Telefon lässt sich die Ummeldung aber ebenfalls nicht einfach so erledigen. Oft ist dieser Schritt mit zahlreichen Telefonaten und viel Papierkram verbunden.

Schließlich geht es an das Herrichten der alten Wohnung. Oft muss diese noch einmal gestrichen werden. Doch wo kommt die Farbe her? Richtig, wieder aus dem Baumarkt, der lange geschlossen war. Hier zeigt sich, dass die Coronapandemie auch in Sachen Immobilien nicht nur positive Effekte hat. Da ist es nur verständlich, dass nicht jeder Lust hat, umzuziehen. Viele möchten einfach in ihrem trauten Heim bleiben und sich dort   einen kleinen Ruhepol schaffen.

Büroflächen erleben keinen Immobilienboom. | Foto: Abb. 3: Pixabay.com Free-Photos (CC0 Creative Commons)
  • Büroflächen erleben keinen Immobilienboom.
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Geschäftliche Immobilienbranche folgt dem Trend nicht
Der einzige Bereich der Immobilienbranche, der nicht im Aufschwung ist, ist der der Geschäftsimmobilien. Hier zeigt sich, dass die Wirtschaft zahlreiche Einbußen hinnehmen musste. Denn seit April 2020 wurden weitaus weniger Büroflächen vermietet, gebaut und in Betrieb genommen. Ganz im Gegenteil sind viele Geschäfts- und Gewerbeflächen heute leerstehend, da Unternehmen ihren Betrieb aufgeben mussten.


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