Feurige Zeiten auf dem Fredenhoff
- Hermann Borchardt in der historischen Schmiede auf dem Fredenhoff
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Unter dem Dach des Fredenbecker Heimatvereins hat sich Ende des Jahres ein Backteam neu aufgestellt. Unter der Leitung von Ulrike Endlich wird seitdem regelmäßig der Holzofen eingeheizt. Dann gibt es ab 15 Uhr frischen Butterkuchen und andere Backwaren, die im benachbarten "Metas Huus" für einen Obulus angeboten werden. "Wichtig ist uns der Vor-Ort-Verzehr, denn bei einer Tasse Kaffee und dem leckeren Kuchen soll geklönt und die Dorfgemeinschaft gepflegt werden", sagen Ulrike Endlich und Jeanette Litfin vom Team. Nächste Termine sind die Samstage 7. und 28. März, Freitag, 8. Mai, sowie beim Dorffest am Sonntag, 7. Juni.
Ein besonderes Erlebnis auf dem Fredenhoff wird jeden Freitag in der historischen Schmiede geboten. Von 14 bis 16 Uhr entfacht Schmied Hermann Borchardt das Feuer und zeigt seinen Gästen das alte Handwerk. Borchardt hat in den 1960er Jahren das Schmiedehandwerk in Harsefeld gelernt und kennt die historische Fredenbecker Schmiede noch aus der Zeit, als sie an anderer Stelle im Dorf bei Familie Martens stand. Der Fredenbecker Förderverein "De olen Hüüs", der sich bis Ende 2025 auf dem Fredenhoff um die Gebäude und die Grünanlage kümmerte, hatte das historische Gebäude Stein für Stein bei Martens abgebaut und auf dem Gelände bei "Metas Huus" wieder errichtet. Auch das Inventar stammt zum größten Teil noch aus dieser Zeit.
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