Neue Schwimminsel auf Fredenbecker Badesee
- Der neue Ponton ist absolut kippsicher
- Foto: SG Fredenbeck
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Pack' die Badehose ein: Am Fredenbecker Badesee hat diese Woche die Saison begonnen. Während die Samtgemeinde das Gelände überplant und gemeinsam mit einem Fachmann eine Neugestaltung anvisiert, kann diesen Sommer noch ganz regulär gebadet werden. Das Naturbad hat dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Neben Badespaß lädt das Pächterehepaar Klaus und Sylvia Kläre auch zum Grillen sowie zu diversen Spielangeboten inklusive Minigolf ein.
Bei der Planung wird die Samtgemeinde Fredenbeck von Landschaftsarchitekt Hans-Dieter Windler aus Tarmstedt unterstützt. Sein Unternehmen "Geformte Natur" hat im Landkreis bereits mehrere öffentliche Flächen gestaltet, z.B. an der Rosenborn-Grundschule und Rathaus-Vorplatz in Harsefeld, am Staatsarchiv in Stade und am Mehrgenerationen-Treffpunkt in Fredenbeck-Wedel. Für das Projekt "Badesee" sind bereits 650.000 Euro in den kommunalen Haushalt eingestellt. Samtgemeinde-Bürgermeister Matthias Hartlef hofft zudem auf öffentliche Förderung aus den Bereichen Sport oder Gesundheit.
"Die Neuausrichtung des Fredenbecker Badesees orientiert sich klar an unserem Mega-Projekt ,Gesundheitscampus'", sagt Hartlef. "Aktivität und Bewegung stehen dabei klar im Fokus." Ideen gebe es viele, konkretisiert werden diese in den kommenden Wochen gemeinsam mit dem Planer. Möglich wäre beispielsweise die Einrichtung eines Beachhandballfelds oder ein Yoga- und Gymnastikbereich. Auch Barrierefreiheit steht auf der Agenda.
Pünktlich zum Saisonstart hat die Samtgemeinde auf Wunsch der Pächter eine größere Badeinsel auf dem See platziert. Das Ehepaar hatte die Kommune auf ein Sicherheitsrisiko hingewiesen. Jugendliche Badegäste hatten im Übermut immer wieder versucht, den alten, zwei mal 2,5 Meter große Inselponton zu kippen. Dieses gefährliche Unterfangen ist mit der neuen, drei mal 3,5 Meter großen und deutlich stabileren Insel nicht mehr möglich. Finanziert wurde die 3.500 Euro teure Anschaffung noch zügig und unkompliziert aus dem Haushalt 2025. Seit vergangener Woche schwimmt der blaue Ponton nun in der Mitte des Sees und lädt zum Ausruhen ein.
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