Handball 3. Liga
Fredenbeck erkämpft sich zum Auftakt einen Punkt gegen Habenhausen
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Zum Auftakt der 3. Liga Nord-West trennten sich der VfL Fredenbeck und der ATSV Habenhausen am Freitag vor knapp 1000 Zuschauern in der Fredenbecker Geestlandhalle mit einem 22:22. Beide Mannschaften zeigten im Angriff noch viele Schwächen.
Gleich fünf technische Fehler, Fehlpässe oder Fehlwürfe waren im Rückraum allein in den ersten sechs Minuten die Folge. Hier fehlten beim VfL mit Jesper Müller (Schulter) und Juniorennationalspieler Malte Hagedorn (Knie) zwei Alternativen. In dieser Phase hätten sich die Gäste aus dem Bremer Ortsteil Habenhausen absetzen können, doch die insgesamt neun Paraden von VfL-Keeper Justin Rundt hielten den Aufsteiger im Rennen. Dabei machte Fredenbeck in der Abwehr ein super Spiel und zwang den gegnerischen Rückraum zu unkonzentrierten Abschlüssen. Zur Pause führte der VfL mit 12:10.
Im zweiten Durchgang blieb die Begegnung bis zum 18:19 ausgeglichen. Fredenbeck versuchte es mit dem siebten Feldspieler und zwei Kreisläufern. Das Konzept ging auf. Doch beste Chancen wurden jetzt selbst in Überzahl nicht genutzt. Jan Möller (letztes Jahr Fredenbecks erfolgreichster Werfer) erzielte nur ein Tor, Pelle Fick auf der halbrechten Seite blieb ohne Feldtor. Habenhausen schloss jetzt sicherer ab und setzte sich in der 54. Minute erstmals mit drei Toren auf 22:19 ab. Nachdem Fredenbeck zwei weitere klare Chancen durch Distanzwürfe ins leere Tor vergab, drohte sich die erste Niederlage an. Besonders im Rückraum lief man sich jetzt mehrfach fest.
Doch die Paraden von Fredenbecks zweiten Keeper, Niklas Itzen, brachten den VfL wieder ins Spiel. Daniel Polák erzielte in der 56. Minute das 20:22. Eine Minute später verwandelte Pelle Fick einen Siebenmeter zum 21:22 und schließlich traf Kreisläufer Michel Brassait in der 59. Minute zum Ausgleich.
Auf den Rängen hielt es keinen Zuschauer mehr auf den Sitzen. Jetzt hatte der VfL sogar die Chance zum Sieg. 25 Sekunden vor dem Abpfiff nahmen die Gastgeber noch einmal eine Auszeit. Anschließend scheiterte der VfL jedoch im letzten Angriff und musste nun selbst noch einmal um den Punktgewinn bangen. Mit dem Schlusspfiff sicherte Torwart Itzen das verdiente Remis. „Wir haben heute nicht getroffen. Wir haben zwölf Chancen frei vor dem Tor vergeben. Da hätten wir mindestens acht Treffer erzielen müssen“, sagte Habenhausens Trainer Matthias Ruckh. Mit der Punkteteilung war er am Ende zufrieden. Auch Fredenbecks Trainer Matthias Steinkamp zeigte sich erleichtert.
VfL-Tore: Brandt 1, Brassait 4, Fick 2/2, Ritscher 2, Möller 1, Franke 2, Polak 1, Schröder 4, Reiners 5.
Leserreporter:VfL Fredenbeck aus Fredenbeck |
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