Problem mit Müll an DRK-Containern
Müllkippe statt Spendenbereitschaft: DRK-Kleidercontainer in Fredenbeck leidet unter illegaler Entsorgung
- hochgeladen von Markus Teichmann
Fredenbeck – Eigentlich sind sie ein Segen für Menschen in Not und ein fester Bestandteil der sozialen Infrastruktur vor Ort: die Altkleidercontainer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Doch in Fredenbeck hat sich das Bild an der einzigen verbliebenen Sammelstelle in den vergangenen Monaten stark getrübt. Was als gut gemeinte Sachspende gedacht ist, weicht zunehmend einer respektlosen Unsitte: Die Container verkommen immer häufiger zu illegalen Müllkippen.
Ob schmutzige Windeln, zerbrochene Glasflaschen oder sogar Bauschutt – die Liste der Fehlwürfe ist lang und für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer schlicht unzumutbar. Immer wieder finden die Verantwortlichen bei der Leerung Dinge vor, die absolut nichts mit Textilspenden zu tun haben. Ein weiteres großes Ärgernis sind zudem Säcke und Kartons, die einfach neben den Container abgestellt werden. Auch diese Beistellungen sind untersagt, da sie binnen kurzer Zeit aufreißen, durch Witterungseinflüsse verschmutzen, Tiere anlocken oder im Handumdrehen das gesamte Umfeld in eine unansehnliche Müllhalde verwandeln.
Das Rote Kreuz in Fredenbeck appelliert daher eindringlich: „Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit den Container gar nicht mehr für Ihre Spenden“, so der dringende Appell aus den Reihen des DRK.
Um sicherzustellen, dass gut erhaltene Kleidung tatsächlich dort ankommt, wo sie gebraucht wird, bittet das DRK darum, die Textilien direkt persönlich abzugeben. Dafür stehen verlässliche Öffnungszeiten in der lokalen Kleiderkammer zur Verfügung.
Die Abgabezeiten im Überblick:
Montags: 13:00 – 17:30 Uhr
Dienstags: 13:00 – 17:30 Uhr
Zu diesen Zeiten können Spenden in Empfang genommen und direkt auf ihre Qualität geprüft werden. Das DRK hofft auf das Verständnis und die Mithilfe der Bevölkerung
Leserreporter:Markus Teichmann aus Fredenbeck |
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