Umleitungsempfehlung bei Autobahnsperrung kaum genutzt
Thieshoper genervt von Straßenchaos nach A7-Sperrung

Umleitungsroute nicht genutzt: Stattdessen führen die Automassen - auch im Stau - durch Thieshope
  • Umleitungsroute nicht genutzt: Stattdessen führen die Automassen - auch im Stau - durch Thieshope
  • Foto: Holger Mayer
  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Thieshope. Nach der Autobahnsperrung ist vor der Autobahnsperrung - und vor dem nächsten Umleitungschaos. Das befürchten jedenfalls Thieshoper Bürger nach ihren jüngsten leidvollen Erlebnissen im Rahmen der dreitägigen A7-Sperrung zwischen den Anschlussstellen Thieshope und Ramelsloh. Vorgesehen war die Umleitung des Verkehrs über die L215 bis Pattensen und von dort über die K38 zur A39-Auffahrt Winsen-West. "Das Umleitungskonzept wurde von den Verkehrsteilnehmern jedoch in keiner Weise angenommen", ärgert sich Holger Mayer.
"Der Verkehr floss im Wesentlichen rund um die Uhr über unsere Straße 'Thieshoper Jägerberg'. Dabei kam es zeitweise zu erheblichen Staus", macht der etwas außerhalb des Ortes wohnende Holger Mayer seinem Unmut in einem offenen Brief an die Gemeindeverwaltung, den Landkreis Harburg und das Landesstraßenbauamt Luft. Die Staus hätten sich zum Teil über knapp 1,3 Kilometer erstreckt. Wollte Mayer sein Haus verlassen, wurde das zeitweise "richtig problematisch, wenn der Verkehr im Sekundentakt floss, und zwar mit 100 Stundenkilometern".
Um bei einer erneuten Autobahnsperrung aufgrund von Fahrbahnarbeiten eine Wiederholung des Verkehrschaos zu vermeiden, fordert Mayer, die Straße "Thieshoper Jägerberg" streckenweise in eine Einbahnstraße entgegen der Umgehungsfahrtrichtung umzuwandeln. Außerorts müsse die Geschwindigkeit reduziert werden. "Ein Umgehungskonzept für den geplanten Ausbau der L215 innerhalb von Brackel mit Vollsperrung ist nochmal sehr genau zu prüfen", mahnt er schließlich. "Diesmal waren es drei Tage. Mehrere Wochen sind nicht akzeptabel."
Wahrhaft zum Himmel stinkt für Holger Mayer eine Begleiterscheinung der Umleitungstouren vor seiner Haustür. In einem Seitenweg Richtung Holtorfsloh habe er einen "regen Halteverkehr zur Toilettenpause" beobachtet. Zurückgelassen wurden viele Fäkalien und Taschentücher. "Wer kümmert sich da eigentlich um eine kurzfristige Reinigung?", fragt sich Mayer auch vor dem Hintergrund, dass der Weg in einem Trinkwasserschutzgebiet liegt. "Der Weg wird auch von vielen Hundebesitzern genutzt. Da brauche ich wohl nicht erst auf die Hygieneproblematik im Hinblick auf eine Übertragung von Fäkalien auf die Hunde hinweisen."

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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