Mit Displays gegen Raser

Mit einem solchen Plakat machte Uwe Klindtworth Raser 
nachdenklich, jetzt ist ihm die Anschaffung eines 
digitalen Displays gelungen    Fotos: ab/ADR
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    nachdenklich, jetzt ist ihm die Anschaffung eines
    digitalen Displays gelungen Fotos: ab/ADR
  • hochgeladen von Mitja Schrader

Tolle Leistung: Rübke schafft Tafel zur Geschwindigkeits-Protokollierung an

mi. Rübke. "Langsam!" oder "Danke!": Wer in Zukunft durch die Ortschaft Rübke fährt, der wird jetzt - je nach Fahrverhalten - von einem sogenannten Dialog-Display entweder für korrektes Verhalten gelobt, oder bei Geschwindigkeitsüberschreitung ermahnt. Mit der Anschaffung des Displays sind Ortsvorsteher Uwe Klindtworth und die Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke ein ganzes Stück weitergekommen bei ihrem Anliegen, das Rasen durch den Ort einzudämmen.
Der Durchfahrtsverkehr durch die 700 Einwohner kleine Ortschaft ist groß. Besonders Pendler nutzen die Buxtehuder Straße, die Kreisstraße K40, als Verbindung zwischen Buxtehude, Neu Wulmstorf und Hamburg. Viele dieser Pendler halten sich nicht an die vorgeschriebenen 50 km/h. Die Straße zieht sich oft schnurgerade durch den Ort. Das animiert Raser zusätzlich. Bereits im vergangenen Jahr sagte deswegen ein Zusammenschluss von Bürgern den Rübke-Rasern den Kampf an. Vor allem Ortsvorsteher Uwe Klindtworth wurde aktiv. Erste Aktion: Ein riesiges Plakat - darauf abgebildet ist ein ca. einjähriges Mädchen mit einem Teddy, darunter steht in großen Lettern: "Rast du auch vor deiner Tür?" Uwe Klindtworth erklärt die Aktion: "Hier leben viele Kinder, die kommen teilweise kaum noch über die Straße zum Schulbus, außerdem hat die Straße nur auf einer Seite einen Bürgersteig.Wir wollen verhindern, dass es zum Schlimmsten kommt und ein Kind angefahren wird."
Mit den zwei Dialog-Displays ist man jetzt in puncto Prävention noch einen Schritt weiter. Die Tafeln zeigen nicht nur die Geschwindigkeit, sondern sammeln auch Daten zum Verkehrsaufkommen, die zentral bei der Gemeinde Neu Wulmstorf ausgewertet werden. Die Gemeinde übernimmt auch die Aufstellung und "Verwaltung" der Tafeln. Finanziert wurde das neue Display zu 50 Prozent von der Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke, die fehlenden 50 Prozent steuerte ein privater Spender bei.
Uwe Klindtworth sieht mit dem Display die Verkehrssicherheit im Ort deutlich verbessert. Uwe Klindtworth: "Mit der Fertigstellung des A26-Teilstücks bei Rübke wird der Pendlerverkehr noch einmal deutlich zunehmen. Vor diesem Hintergrund sind die Displays auch bei der Protokollierung des zunehmenden Autoverkehrs sehr nützlich und könnten als Basis für weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen dienen."

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Die Displays wurden 
schon aufgestellt

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