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Wasserbeschaffungsverband: Es drohen Kapazitätsengpässe / Rasensprengen unterlassen

Bis zu 1.000 Liter die Stunde versprüht ein Rasensprenger (Foto: Fotolia Ralf_Geithe)
Wasserbeschaffungsverband: Auf Rasensprengen, und Befüllen privater Schwimmbäder verzichten

(mi). Es ist fast so, als wollte die Natur uns für den Regensommer und die sibirischen Temperaturen des vergangenen Jahres entschädigen. Seit Mai zeigt sich der Sommer - einige kurze Regenpausen inbegriffen - von seiner schönsten Seite. Das Thermometer klettert regelmäßig über 30 Grad. Was Sonnenanbeter freut, bereitet den Wasserwerken in der Region zusehend Sorgen. Denn der Wasserverbrauch in der Region ist deutlich gestiegen. 
Der durchschnittliche Wasserverbrauch liegt in Deutschland bei ca. 120 Liter pro Tag. Derzeit dürfte er um ein Vielfaches höher sein. 
Der Wasserbeschaffungsverband Harburg, der für die Trinkwasserversorgung fast des gesamten Landkreises Harburgs sowie für Teile der Stadt Buxtehude zuständig ist, ruft deswegen alle Bürger dazu auf, in den kommenden heißen Tagen Wasser zu sparen. "Wir registrieren derzeit einen starken Anstieg des Verbrauchs" ,erklärt der Kaufmännische Geschäftsführer des Verbands, Uwe Jahnke", gegenüber dem WOCHENBLATT. Der Verband bittet die Bürger deswegen, auf Rasensprengen, Autowaschen und die Befüllung privater Schwimmbäder zu verzichten. Einen ähnlichen Aufruf hatten auch bereits die Stadtwerke Buchholz an die Bevölkerung gerichtet. 
Dazu erklärt Uwe Jahnke: "Es geht nicht darum, dass im Erdreich zuwenig Wasser für die Versorgung vorhanden ist, sondern, dass die Verteilungskapazität an ihre Grenzen stößt wenn viele Bürger zeitgleich mehr Wasser anfordern." Die Folge: Nicht alle Abnehmer können gleichzeitig versorgt werden, der Druck in den Wasserleitungen lässt nach, es kommt kurzzeitig kein Wasser aus dem Hahn. Um solche "Engpässe" zu vermeiden, ruft der Verband zur Sparsamkeit auf.  

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