Entwurf für Bebauungsplan wird ausgelegt
Neubau der Mehrzweckhalle in Agathenburg bald möglich?

Sollte es keine Einsprüche während der Auslegung geben, kann der Bauantrag für die neue Mehrzweckhalle beim Landkreis gestellt werden
  • Sollte es keine Einsprüche während der Auslegung geben, kann der Bauantrag für die neue Mehrzweckhalle beim Landkreis gestellt werden
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jab. Agathenburg. Kann nun doch bald die alte Mehrzweckhalle in Agathenburg abgerissen und eine neue gebaut werden? Schließlich zieht sich das Projekt Neubau nun schon über zwei Jahre. Dass es nun aber endlich weitergeht, hoffen zumindest die Ratsmitglieder der Gemeinde. In der vergangenen Sitzung beschlossen sie einstimmig die Auslegung des Entwurfs des Bebauungsplanes Nr. 15 a „Ortskern – Bereich Mehrzweckhalle und Parkplatz Hauptstraße/Reitbahn“.

Bewohner gehen gegen Bebauungsplan vor

Im Rahmen der Dorferneuerung in Agathenburg wurde das Projekt "Mehrzweckgebäude" von Beginn an in Angriff genommen. In der Planung inbegriffen waren auch die Parkplatzsituation sowie die Außenanlage. Anfang 2018 beschlossen die Beteiligten, dass eine Sanierung der Mehrzweckhalle wirtschaftlich nicht verhältnismäßig sei. Daher entschloss man sich hier für einen Neubau. Damit sollte auch insgesamt die Raumsituation verbessert werden. Doch gegen den Bebauungsplan wurde noch im selben Jahr durch die Anwohner vorgegangen, da sie eine zu hohe Lärmbelastung befürchteten. Eine Einigung mit den Anwohnern erreichte die Gemeinde nicht. Ein Normenkontrollverfahren wurde eingeleitet. Letztendlich kippte das Gericht den Bebauungsplan.

Baupläne überarbeitet

Die Verwaltung teilte daraufhin den alten B-Plan auf. Im neuen Plan liegen nun das Mehrzweckgebäude, die Sportanlagen sowie der Parkplatz an der B73, da dieser im Rahmen von Veranstaltungen in der Halle mitgenutzt wird. An den bereits erarbeiteten Bauplänen für die Mehrzweckhalle und die Außenanlagen habe sich kaum etwas geändert, so Roger Courtault, Bauamtsleiter der Samtgemeinde Horneburg. Allerdings könne man noch nicht vorhersehen, wie sich die Kosten inzwischen entwickelt hätten. Angesetzt waren ursprünglich ca. 2,2 Millionen Euro. Der Förderbescheid des Amts für regionale Landesentwicklung über ca. 500.000 Euro konnte verlängert werden. Doch auch die Verlängerung laufe irgendwann aus, so Courtault. Daher möchte die Gemeinde das Vorhaben auch möglichst zeitnah umsetzen. Aus diesem Grund soll der Entwurf im Laufe des Monats ausgelegt und anschließend der Bauantrag beim Landkreis gestellt werden.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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