Ausgezeichnete Schule

Im Freilichtmuseum am Kiekeberg fand jetzt die Prämierung der erfolgreichsten Umweltschulen statt
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Oberschule Hanstedt ist „Umweltschule in Europa“ / Beeindruckende Schülerfirmen .

mum. Hanstedt. Große Freude herrschte jetzt in Hanstedt! Die Oberschule wurde während eines Empfangs im Freilichtmuseum am Kiekeberg als „Umweltschule in Europa“ ausgezeichnet.
Den Ausschlag gaben gleich mehrere Faktoren. „Unser erstes Handlungsfeld umfasst den verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen durch Upcycling“, erklärt Schülerin Zana Spahic. Dabei werden Abfallprodukte in neuwertige Produkte umgewandelt. Die Hanstedter Schülerfirma „Sunflower“ macht beispielsweise aus alten Landkarten und aussortierten Turnmatten sehenswerte Taschen und Federmäppchen. „Wir haben auf diese Weise nicht nur den Begriff der Nachhaltigkeit erlebt, sondern auch gelebt“, so Spahic. Das zweite Handlungsfeld stand unter dem Motto „Natur erleben“. „Es setzt sich aus verschiedenen Projekten zusammen“, so Antonia Bente. Im Zuge einer Wald-Aktion haben die Schüler beispielsweise primäre Naturerfahrungen gesammelt - unter anderem Lichteinfallschätzungen, Artenkenntnis und Spurensammlung. „Auch unsere Schülerfirma ‚Imkerei‘ gehört zu diesem Bereich“, so Bente. „Wir Schüler konnten hier Natur hautnah erfahren und ein Bienenjahr miterleben.“ Höhepunkt sei das jährliche Schleudern des Honigs.
Mit ihren Projekten haben die Hanstedter Schüler die Jury überzeugt - und sich gleich noch neue Ideen geholt. Besonders interessant sei der „Markt der Möglichkeiten“ während der Preisverleihung gewesen. Dort präsentierten verschiedene Schulen ihre Projekte. „Das war schon sehr inspirierend“, sind sich die beiden Schülerinnen einig. Ein paar Ideen würden sicherlich in neue Projekte einfließen, mit denen sich Hanstedt erneut bewerben will.
Die Oberschule hat nicht nur im Bereich Umwelt den richtigen Riecher für erfolgversprechende Projekte. In Hanstedt arbeiten Schule und Handwerk Hand in Hand - das zeigt die Kooperation der Oberschule mit der regionalen Wirtschaft. „Seit Jahrzehnten bestehen enge Beziehungen zwischen unserer Schule und einigen ortsansässigen Handwerksbetrieben“, so Schulleiterin Susanne Graßhoff. Steigende Abbruchquoten in Ausbildung und Studium, drohender Fachkräftemangel und wachsende Verunsicherung bei Berufseinsteigern - diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, sei laut Graßhoff eine große Herausforderung für junge Menschen, Schule und Unternehmen. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die Kooperationsvereinbarungen zwischen der Oberschule und den ortsansässigen Handwerksbetrieben Lützow (Heizung, Lüftung und Sanitär), Menke (Autohaus), Scharfenberg (Tischlerei) und Witte (Malerbetrieb).
Das Engagement der Lehrer und Schüler spricht sich herum. Unter anderem erhielt die Einrichtung das Zerifikat „proBerufsOrientierung! Schule-Wirtschaft“. Das Zertifikat wird an Schulen verliehen, die sich im besonderen Maße um die Berufsorientierung ihrer Schüler bemühen.
Und auch der Lions Club schwärmt von Hanstedt: „Diese Oberschule ist einer der ganz wichtigen Leuchttürme für unser Projekt“, lobte Rolf Matthiesen vom Lions Club Hamburg-Rosengarten die Hanstedter Schule anlässlich der Verleihung des „Lions-Quest“-Siegels. „Lions-Quest - Erwachsen werden“ ist ein Jugendförderprogramm für zehn- bis 14-jährige Mädchen und Jungen. Damit Lehrkräfte das Programm professionell in der Klasse umsetzen können, werden sie von speziell ausgebildeten Trainern in verschiedenen Seminaren praxisorientiert geschult.
• Mehr Informationen im Internet unter www.hrs-hanstedt.de.

Im Freilichtmuseum am Kiekeberg fand jetzt die Prämierung der erfolgreichsten Umweltschulen statt
Die Schülerinnen Zana Spahic (li) und Antonia Bente freuen sich über die Auszeichnung
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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