Hirnlos-Raser gefährden Kinder

Hoffen auf mehr Rücksicht der Autofahrer in der Itzenbütteler Straße (v. li.): Carolina Tumm, Antje Foht, Corinna Lappe-Siefke, Carola Boos, Katrin Wrede und May-Brit Tewes mit ihren Kindern
2Bilder
  • Hoffen auf mehr Rücksicht der Autofahrer in der Itzenbütteler Straße (v. li.): Carolina Tumm, Antje Foht, Corinna Lappe-Siefke, Carola Boos, Katrin Wrede und May-Brit Tewes mit ihren Kindern
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Das könnte Sie auch interessieren:

Panorama
In der Straße Am Brack begannen Samstagmorgen um kurz nach sieben Uhr die lautstarken Arbeiten

Anwohner sind genervt von den unangekündigten Bauarbeiten
Glasfaserkabel: Verlegung rüttelt Buxtehude wach

sla. Buxtehude. Samstagmorgen um kurz nach sieben Uhr in Buxtehude: Lautstark rütteln die Mitarbeiter einer Gütersloher Baufirma mit einem Flachrüttler auf der Straße Am Brack die Pflastersteine auf, um hinterher einen Graben für die Verlegung von Glasfaserkabeln zu buddeln. Besonders schlechte Karten hatten jene Anwohner, die pünktlich die Bahn und gar einen Flieger erreichen mussten und aufgrund des tiefen Grabens vor ihrer Einfahrt nicht mit dem Auto wegfahren konnten. Bereits vergangene...

Wirtschaft
Gastronom Frank Wiechern (re.) und Veranstaltungsmanager Matthias Graf vor dem Eingang des Restaurants "Leuchtturm"
3 Bilder

Management des Veranstaltungszentrums in der Kritik
Burg Seevetal: Top-Caterer hört auf

ts. Hittfeld. Die ursprüngliche Ambition der Gemeinde Seevetal, das für 6,9 Millionen Euro sanierte Veranstaltungszentrum Burg Seevetal zu einer kulinarischen Premium-Adresse im Landkreis Harburg zu entwickeln, hat einen schweren Dämpfer erlitten. Caterer Frank Wiechern wird seinen Vertrag mit der Gemeinde Seevetal, der am 31. Oktober endet, nicht verlängern. Sein Restaurant "Leuchtturm" gilt als eine der besten Gastro-Adressen im Hamburger Süden. Davon sollte die Burg Seevetal profitieren -...

Panorama
2 Bilder

Corona-Zahlen im Landkreis Harburg vom 23. September
Trend hält an - Zahl der aktiven Fälle und Inzidenzwert leicht gesunken

(lm). Die Corona-Zahlen im Landkreis Harburg gehen weiter langsam zurück. Am heutigen Donnerstag, 23. September, meldet der Landkreis 288 aktive Corona-Fälle (-3 im Vergleich zum Vortag). Auch die Inzidenz ist erneut leicht gesunken - auf 52,34 (Vortag: 53,51). In den Krankenhäusern werden sieben Corona-Patienten behandelt, vier davon intensivmedizinisch. 537 Personen befinden sich in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie verzeichnete der Landkreis insgesamt 7.801 Corona-Fälle (+16). Davon...

Wirtschaft
Stades Seehafen: der Standort des geplanten Flüssiggasterminals

Bio-LNG für geplantes Terminal
Stade soll das deutsche Drehkreuz für grüne Kraftstoffe werden

jab. Stade. Stade könnte in Zukunft zum deutschen Drehkreuz für klimaneutrale Kraftstoffe werden - jedenfalls wenn es nach Politik und Wirtschaft geht. Seit Jahren setzt sich der Bundestagsabgeordenete Oliver Grundmann (CDU) dafür ein, dass der Elbe-Weser-Raum zum Game-Changer der deutschen Energiewende wird. Nun erhält dieses Vorhaben einen großen Schub nach vorne. Denn der größte Bioenergieproduzent Europas, die Verbio AG, hat Interesse gezeigt, sein beispielsweise in den USA erzeugtes Biogas...

Sport
Sandra Meyer-Lindloff mit der Silbermedaille

Sandra Meyer-Lindloff ist Vizemeisterin
Zweitschnellste Frau kommt aus Marxen

sv. Marxen. Mit einer Zeit von 5:24,98 Minuten holte Sandra Meyer-Lindloff aus Marxen kürzlich den zweiten Platz über 1.500 Meter in der W45 bei der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft der Seniorinnen in Baunatal (Hessen). "Nun ist die leider sehr kurze Saison bereits beendet", so Meyer-Lindloff. "Ich werde jetzt mit dem Aufbau für 2022 beginnen. Meine Ziele sind erneut die Landesmeisterschaften und die Deutsche Meisterschaft - natürlich weiterhin mit meiner Mannschaft der...

Das erste Kind wurde bereits angefahren! "Zum Glück wurde es nur leicht verletzt", sagt Carolina Tumm. "Aber ich bin mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es zu einem schweren Unfall kommt." Tumm und viele andere Eltern appellieren an die Autofahrer, in der Itzenbütteler Straße den Fuß vom Gas zu nehmen. Unfassbar: Zuletzt sind ungeduldige Autofahrer sogar auf der Gegenspur der Fahrbahnteilung gerast, um schneller am haltenden Schulbus vorbeizukommen

"Wir haben Angst um unsere Kinder!"

mum. Jesteburg. Ein mehrere Meter langer Fahrbahnteiler soll eigentlich für mehr Sicherheit der zahlreichen Kinder sorgen, die tagtäglich in den Schulbus an der Itzenbütteler Straße in Jesteburg ein-, beziehungsweise aussteigen. Doch zuletzt spielten sich dort Szenen ab, die die Eltern um das Leben ihrer Kinder bangen lassen. Denn wenn ein Bus an der Haltestelle steht, reicht das Fahrzeug in den Fahrbahnteiler hinein. Eigentlich soll dies dazu führen, dass die Autofahrer hinter dem Bus warten und die Kinder sicher aus dem Bus aussteigen - vielleicht sogar die Fahrbahn überqueren können. "Doch mehrfach haben wir beobachtet, dass dies eben nicht der Fall ist", sagt Carolina Tumm. Gemeinsam mit zehn weiteren Eltern organisiert die Jesteburgerin an der Bushaltestelle die Schülerlotsen. Die Autos warten nicht etwa hinter dem Bus, sondern ziehen auf die Gegenspur und rasen mit hohem Tempo an dem Bus vorbei. "Vor wenigen Wochen ist es bereits zu einem Unfall gekommen", so Tumm. Ein kleines Mädchen sei von einem Auto bei so einem Überholmanöver angefahren wurden. "Zum Glück wurde es nur leicht verletzt", so Tumm. Sie ist sich aber sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis etwas Schlimmeres geschieht. An das Tempolimit halte sich ohnehin kaum jemand.
Die Bushaltestelle wird von etwa 25 Kindern genutzt - darunter sind Grundschüler ebenso wie Teenager, die zu den weiterführenden Schulen nach Buchholz fahren. 
Inzwischen stellen sich die Schülerlotsen hinter den stehenden Bus und versuchen die Autofahrer dazu zu bewegen, die kurze Zeit zu warten, bis der Bus wieder anfährt. "Aber wir werden angehupt und beschimpft", so Carolina Tumm. Auch Autofahrer, die sich an die Verkehrsregeln halten und warten, würden von anderen Fahrern genötigt werden. "Wir appellieren an die Autofahrer, Rücksicht zu nehmen", so Tumm. 
Andere Möglichkeiten scheiden aus. Bemühungen, einen Zebrastreifen einzurichten, scheiterten. "Erst hieß es, es sei kein Geld übrig", erinnert sich die Mutter. "Dann argumentierte unter anderem die Polizei, dass ein Zebrastreifen den Kindern eine Sicherheit vorspielen würde, die es gar nicht gibt."

Hoffen auf mehr Rücksicht der Autofahrer in der Itzenbütteler Straße (v. li.): Carolina Tumm, Antje Foht, Corinna Lappe-Siefke, Carola Boos, Katrin Wrede und May-Brit Tewes mit ihren Kindern
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Service

Wichtige Mail-Adressen des WOCHENBLATT

Hier finden Sie die wichtigen Email-Adressen und Web-Adressen unseres Verlages. Wichtig: Wenn Sie an die Redaktion schreiben oder Hinweise zur Zustellung haben, benötigen wir unbedingt Ihre Adresse / Anschrift! Bei Hinweisen oder Beschwerden zur Zustellung unserer Ausgaben klicken Sie bitte https://services.kreiszeitung-wochenblatt.de/zustellung.htmlFür Hinweise oder Leserbriefe an unsere Redaktion finden Sie den direkten Zugang unter...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen