Pastorin Ellen Kasper verlässt Jesteburg

Stellten die Aktivitäten ihrer Institutionen im Zuge des Neujahrsempfangs vor: (v. li.) 
Stefanie Busch, Peter Börke, Paul-H. Mojen und Sven Meier Fotos: St. Martins-Kirche/mum
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  • Stellten die Aktivitäten ihrer Institutionen im Zuge des Neujahrsempfangs vor: (v. li.)
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Das ist ein großer Verlust für Jesteburg! Pastorin Ellen Kasper verlässt nach zwölf Jahren die evangelische St. Martins-Gemeinde zum 31. Juli. Sie wird mehr Verantwortung im Pastoren-Ausschuss in Hannover übernehmen. Dabei handelt es sich um die Vertretung von gut 1.800 Pastoren. Der Ausschuss berät sie unter anderem in Konflikten und in dienstrechtlichen Belangen. Kasper wird in der Region vor allem geschätzt, weil sie sich nicht scheut, offen auf Missstände hinzuweisen. Neuer Pastor in Jesteburg wird Bernd Vogel, der zuletzt in Egestorf tätig war.

mum. Jesteburg. Für die Teilnehmer des Neujahrsempfangs der St. Martins-Kirche war dies die wichtigste Nachricht: Der Kirchenvorstand gab offiziell bekannt, dass Pastorin Ellen Kasper zum 31. Juli die Pfarrstelle in Jesteburg verlassen wird. "Bereits ab Februar füllt sie die Stelle der Gemeindepastorin nur noch zur Hälfte aus", teilte Kirchenvorsteher Peter Börke den etwa 100 Gästen mit. Die zweite halbe Stelle werde Pastor Bernd Vogel aus Egestorf übernehmen und diese dann ab 1. August als eine volle Pfarrstelle in der St. Martins-Gemeinde weiterführen. Vogel hatte den vorausgehenden Gottesdienst geleitet und freute sich sichtlich über den spontanen Begrüßungsbeifall. Seit gut zwei Jahren ist der Pastor in der Jesteburger Gemeinde in Gottesdiensten und bei Amtshandlungen aktiv und somit im Ort kein Unbekannter mehr. Ellen Kasper - seit 2007 Pastorin in Jesteburg - verlässt die Gemeinde auf eigenen Wunsch. Sie übernimmt mehr Verantwortung im Pastoren-Ausschuss der Landeskirche, dem sie bereits seit einigen Jahren vorsteht. Sie wird aber weiterhin in Jesteburg wohnen bleiben.
Wie berichtet, hatte die Kirche allein zum Neujahrsgottesdienst eingeladen, nachdem sich sowohl der Bürger- und Gewerbeverein als auch die Gemeinde aus dem Organisations-Trio verabschiedet hatte (das WOCHENBLATT berichtete ausführlich). Dennoch stand der Abend im Sinne der Dorfgemeinschaft - ganz unabhängig von der kirchlichen Mitgliedschaft: Außer Ortsbürgermeister Udo Heitmann, Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Heinrich Höper sowie diversen Vertretern der politischen Parteien und der zahlreichen örtlichen Vereine waren es vor allem die Bürger Jesteburgs, deren Anwesenheit die Organisatoren erfreute. "Niemand hatte eine persönliche Einladung erhalten, denn es sollten sich alle angesprochen und willkommen fühlen", so Börke. Er gab einen Rückblick über einige Veranstaltungen und Projekte im vergangenen Kirchenjahr. Auf die Gemeinde wartet in diesem Jahr noch eine weitere Herausforderung: Der von Schimmel befallenen Eduard-Meyer-Orgel (Baujahr 1842) steht eine kostspielige Orgelrevision bevor.
• Stefanie Busch vom "Kunstnetz-Jesteburg", begleitet von Susanne Dinter und Harriet Romanowski, berichtete von aktuellen Aktivitäten des Vereins und den geplanten Kunstaktionen, deren Ausrichtung sich nicht nur auf Jesteburg beschränkt.
• Paul-H. Mojen stellte als Vize-Vorsitzender den neuen Bürger- und Gewerbeverein vor. Als Nachfolger des ehemaligen "GeWerbekreises" habe sich der Verein jetzt auch für nicht Gewerbetreibende geöffnet und hoffe auf weiteren Zuspruch der Jesteburger Bürger. Im vergangenen Jahr seien mit einem White-Dinner, dem Jesteburger Lichtermeer, dem Weihnachtsmarkt und erstmals mit dem "Lebendigen Adventskalender" Zeichen gesetzt worden. Eine Boßelveranstaltung ist für dieses Jahr in Vorbereitung.
• Abschließend übernahm Sven Meier vom Reit- und Fahrverein Jesteburg das Wort und stellte besonders die Arbeit mit Kindern und deren Begeisterung in der Vordergrund. Im Zuge der Ansiedlung von Familia ist im nächsten Jahr der Umzug auf das neue Vereinsgelände am Rande von Asendorf geplant. Meier stellte mit Auszügen aus dem Bauantrag per Beamer anschauliches Ansichtsmaterial zur Verfügung. Der Verein gehe davon aus, dass spätestens im April 2020 das neue Vereinsgelände bezogen werden kann.
• Bei Häppchen und Getränken war dann ausreichend Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Küsterin Delia Mencke wurde für das von ihr geschaffene "Ambiente" gelobt, die Evangelische Jugend sorgte für die Bewirtung und die Technik. Die musikalische Untermalung am Klavier gab der Veranstaltung einen angenehmen Rahmen.

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Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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