Museum Kunststätte Bossard erhält Förderung
Zehn dimmbare 360°-LED-Strahler beleuchten das Neue Atelier
- Katharina Groth (Künstlerische Leiterin Museum Kunststätte Bossard) und Stefan Palaschinski (Karola-Wegmann-Stiftung) freuen sich über die Lichtgestaltung
- Foto: Museum Kunststätte Bossard
- hochgeladen von Heidi Goch-Lange
Im Neuen Atelier des Museums Kunststätte Bossard erwarten Besucherinnen und Besucher im Jahresverlauf wechselnde Sonderausstellungen. Das Gebäude wurde im Jahr 2000 als zentrales Museumsgebäude ausgebaut. Dabei wurde die historische Substanz des von Johann Michael Bossard nur teilweise fertiggestellten Atelierraums erhalten und integriert. Der ursprüngliche Ateliercharakter prägt bis heute die besondere Raumatmosphäre, stellt jedoch zugleich hohe Anforderungen an die Inszenierung und Beleuchtung der Kunstwerke.
Dank der großzügigen Unterstützung der Karola-Wegmann-Stiftung konnte das Museum nun zehn moderne, energieeffiziente LED-Strahler anschaffen. Diese ließen sich unkompliziert an den bereits vorhandenen Stromschienen anbringen und sind um 360 Grad drehbar. Dadurch kann die Beleuchtung flexibel an die jeweiligen Ausstellungsstücke und Raumsituationen angepasst werden. „Die dimmbaren Strahler entsprechen den hohen konservatorischen Anforderungen zum Schutz der Kunstwerke und ermöglichen gleichzeitig eine optimale Präsentation“, erklärt Katharina Groth, Künstlerische Leiterin des Museums Kunststätte Bossard.
Die verbesserten Lichtverhältnisse tragen nicht nur zu einer intensiveren Wahrnehmung der ausgestellten Kunstwerke bei, sondern erhöhen auch die Aufenthaltsqualität für alle Gäste des Hauses erheblich. Derzeit ist im Neuen Atelier die Sonderausstellung „100 Jahre Kunsttempel“ zu sehen. Sie ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen unter www.bossard.de
Redakteur:Heidi Goch-Lange aus Buchholz |
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