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Deutsche Post schlägt erneut beim Briefporto zu! Standardbrief kostet ab Januar 70 Cent!

Also doch! Die Deutsche Post hebt erneut das Porto an. Diesmal gleich um acht Cent
  • Also doch! Die Deutsche Post hebt erneut das Porto an. Diesmal gleich um acht Cent
  • hochgeladen von Sascha Mummenhoff

Die Post macht einmal mehr von ihrer Vormachtstellung Gebrauch und dreht mächtig an der Preisschraube. Wie jetzt bestätigt wurde, soll das Porto für einen Standardbrief um satte 13 Prozent steigen. Damit steht den Verbrauchern zu Jahresbeginn 2016 die vierte Preiserhöhung der Post in Folge ins Haus. Das Porto für den Standardbrief soll laut dem Unternehmen von derzeit 62 Cent auf 70 Cent steigen.

(mum). Nun also doch! Die Post will laut Focus Online das Porto für den Standardbrief (bis 20 Gramm) von derzeit 62 Cent auf 70 Cent erhöhen. Die Bundesnetzagentur hatte kurz zuvor in einem Entscheidungsentwurf der Post einen erhöhten Spielraum bei der Preisgestaltung zugestanden. Dreimal in Folge hat die Deutsche Post in den vergangenen Jahren das Briefporto angehoben - von 55 auf 58, dann auf 60 und zuletzt auf 62 Cent. Nun die nächste Preiserhöhung.
Auch andere Produkte werden teurer Das Einschreiben soll ab Januar 2,50 Euro statt wie bisher 2,15 Euro kosten; für Postkarten ins Ausland werden 90 statt wie bisher 80 Cent fällig.
Über den Entwurf will die Netzagentur endgültig nach einer Anhörung Ende November entscheiden. Der Beschluss gilt aber laut Focus Online als sicher. Erst danach werde die Post die geplante Portoerhöhung der Bundesnetzagentur zur Genehmigung vorlegen. Die Preismaßnahmen würden schon jetzt angekündigt, damit alle Kunden die Gelegenheit hätten, sich darauf einzustellen, hieß es seitens der Post.
Die Bundesnetzagentur hatte zuvor mitgeteilt, damit würden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Post „die Herausforderungen der digitalen Konkurrenz stemmen kann“. Die Post begründete die Erhöhung bislang mit steigenden Lohnkosten und hohen Investitionen. Das Unternehmen stehe unter Druck, weil jedes Jahr weniger Briefe befördert würden.
Die Bundesnetzagentur muss das Briefporto der Post genehmigen, weil der ehemalige Staatsmonopolist auf dem Briefmarkt noch immer eine beherrschende Stellung hat. Der Konzern ist das einzige Unternehmen, das die Versorgung der Bevölkerung in ganz Deutschland mit Briefen sicherstellt, Konkurrenten konzentrieren sich dagegen vor allem auf das lukrative Geschäft in Ballungsräumen und mit Firmenkunden.
Immerhin gibt es eine gute Nachricht: Nach der Erhöhung soll der Preis nach dem Willen der Bundesnetzagentur für drei Jahre konstant bleiben.

Redakteur:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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