Jorker Kindergarten: Welche Vandalen machen denn sowas?

Gerd-Walter Buskies hofft, dass sein fünftes Kreuz jetzt länger stehen bleibt
  • Gerd-Walter Buskies hofft, dass sein fünftes Kreuz jetzt länger stehen bleibt
  • hochgeladen von Björn Carstens

bc. Jork. Vor so viel blindem Vandalismus ist man machtlos. Zum vierten Mal in sechs Jahren haben Unbekannte das bunte Eingangskreuz des kirchlichen Kindergartens "St. Nikolai" in Jork zerstört. "Das macht doch keinen Spaß mehr", sagt Gerd-Walter Buskies. Der 74-Jährige hat das Kreuz in liebevoller Kleinarbeit gestaltet - mit allen Symbolen der Kiga-Gruppen. Frösche, Fische, Schmetterlinge und Drachen sind ganz traurig: Wer macht sowas?

Buskies bastelt seit zehn Jahren einmal in der Woche ehrenamtlich mit den Lütten. Die Kinder rufen ihn nur "Opa Gerd". Der Kapitän aus Jork will sich nicht entmutigen lassen. Er arbeitet bereits am fünften Kreuz und hofft, dass dieses länger stehen bleibt. Auch auf dem Spielplatz des Kindergartens hätten Vandalen in der Vergangenheit bereits zugeschlagen, erzählt Buskies. Ein Holzpfahl sei ausgegraben und mitsamt Eisenkette aufs Dach geschleudert worden.
"Opa Gerd" vertraut auf die aufmerksamen Nachbarn. Sofern sie Vandalen beobachten, sollten sie Alarm schlagen und die Kindergarten-Leitung alarmieren. Denn bislang wurde nie einer der Randalierer geschnappt.

Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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