356-Seelen-Ortschaft Rübke kämpft gegen Raser

Ortsvorsteher Uwe Klindtworth (li.) und Andreas Bartels von der Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke mit dem neuen Plakat
  • Ortsvorsteher Uwe Klindtworth (li.) und Andreas Bartels von der Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke mit dem neuen Plakat
  • Foto: Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke
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bim. Neu Wulmstorf. Autofahrer, die durch die 356 -Seelen-Ortschaft Rüebke fahren, werden jetzt mit neuen Plakaten dazu motiviert, sich an die Geschwindigkeit von 50 km/h und das Überholverbot zu halten. Ortsvorsteher Uwe Klindtworth und der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke e.V. (ADR) freuen sich, jetzt durch die neuen Motive im Sinne der Sicherheit ein weiteres Zeichen gegen unverantwortliche Raserei zu setzen mit dem Slogan: "Weil Leben schön ist. Runter vom Gas!"
Hintergrund: Zahlreiche Pendler nutzen die Buxtehuder Straße, die Kreisstraße 40, als Verbindung zwischen Buxtehude, Neu Wulmstorf und Hamburg. Viele der motorisierten Verkehrsteilnehmer halten sich nicht an die vorgeschriebenen 50 km/h, zumal die teilweise schnurgerade Straße zum Schnellfahren verleitet. In Rübke leben viele Kinder, die Straße hat nur auf einer Seite einen Bürgersteig. Seit rund zwei Jahren setzt sich ein Zusammenschluss von Bürgern gegen die "Rübke-Raser" und für mehr Sicherheit ein.
Die in Rübke vor Jahren aufgestellten Plakate der ersten Generation fragten noch freundlich-nachdenklich „Rast du auch vor deiner Haustür?“ und zeigten ein kleine Mädchen mit einem Teddybären im Arm. "Es ist kein Zufall, dass dem routinierten Autofahrer die Motive der neuen Rübker Plakate 'Runter vom Gas!' bekannt vorkommen. Die packenden Motive sind bzw. waren bereits bundesweit im Einsatz", berichtet Uwe Klindtworth. Der jetzige Appell der zweiten Generation ist da schon eindringlicher.
Vor einem Jahr wurden in Rübke ergänzend zwei Dialogdisplays installiert (das WOCHENBLATT berichtete). Die psychologische Wirkung der Displays, die Verkehrsteilnehmer, die sich an die Geschwindigkeit halten, mit einem "Danke!" belohnen und die Schnellfahrer mit einem "Langsam!" tadeln, ist auch unter Verkehrspsychologen unbestritten.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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