LeA Neu Wulmstorf feierte Einweihung
Die Würde der Bewohner steht an erster Stelle

Dr. Joachim Köhne (v.li., Geschäftsführer), Sandra Zöllner (Vorstand), Sonja Schwarz (Öffentlichkeitsarbeit),  Sabine Stadthoewer (Einrichtungsleitung) und Anette Dörner (1. Vorsitzende) freuen sich auf die ersten Bewohner
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  • Dr. Joachim Köhne (v.li., Geschäftsführer), Sandra Zöllner (Vorstand), Sonja Schwarz (Öffentlichkeitsarbeit), Sabine Stadthoewer (Einrichtungsleitung) und Anette Dörner (1. Vorsitzende) freuen sich auf die ersten Bewohner
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jab. Neu Wulmstorf. Mit einer Feier bei Sekt, Saft und Selters weihte der Verein Integrative Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Neu Wulmstorf (LeA) ihr neues Wohnhaus für Menschen mit Behinderung ein. Zu der Veranstaltungen erschienen zahlreiche Gäste - von der Politik über die vielen Spender bis hin zu Eltern und Bewohnern. Sie alle ließen sich diesen besonderen Moment nicht entgehen. Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete und Schirmherrin von LeA, Svenja Stadler, sowie Neu Wulmstorfs Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig kamen in das neue Gebäude.

Gut zehn Jahre ist es her, dass die ersten Bewohner in die Laurens-Spethmann-Häuser einzogen. In diesem Jahr wartet nun wieder ein Neubau darauf, bezogen zu werden. Das kann voraussichtlich ab 1. Februar geschehen. Dort werden Menschen mit Behinderung mit unterschiedlichem Hilfebedarf leben.

Der Neubau enthält neun Wohnungen, davon sind drei Wohnungen für Wohngemeinschaften konzipiert, in denen jeweils zwei Menschen ein Zuhause finden. Die Wohnräume sind getrennt von den Räumen für die Tagesförderung. Das war allen Beteiligten sehr wichtig. "Die Bewohner sollen ganz normal ihre Jacke anziehen können und zur Arbeit gehen", sagt die Einrichtungsleiterin Sabine Stadthoewer. Die Räume des Tagesförderung liegen im unteren Teil des Gebäudes und bieten neben einer Küche zwei Gruppenräume, die sich durch eine flexible Trennwand verbinden lassen. Dazu gibt es zu jedem Gruppenraum jeweils einen eigenen Therapie- bzw. Ruheraum.

Zudem sind sowohl der Wohn- als auch der Bereich der Tagesförderung komplett rollstuhlgerecht. Dazu wurden unter anderem Türgriffe und Lichtschalter niedriger als normalerweise angebracht. Auch die Nachrüstung für elektrische Türöffner sind bereits vorhanden.

Finanziert wurde das Bauvorhaben durch einen Kredit, den der Verein aufnahm, sowie durch Spendengelder in Höhe von rund einer Million Euro, die von Menschen, Firmen, Stiftungen und Vereinen aus der Region zur Verfügung gestellt wurden. Insgesamt kostet der Neubau 2,3 Millionen Euro. "Damit sind wir komplett in unserem Kostenrahmen geblieben", so Geschäftsführer Dr. Joachim Köhne. Und das, obwohl die Kosten im Laufe der Planung, die 2011 begann, bis hin zum ersten Spatenstich 2018 immer wieder anstiegen.
Joachim Köhne ist mehr als stolz auf die modernen Wohnungen: "In diesem Haus können die Bewohner in Würde leben. Denn wie man wohnt, so fühlt man sich", meint er.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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