Wallaby-Weibchen on tour
Känguru-Mann "Rocky" vermisst seine "Energy"

Wallaby-Männchen "Rocky" ist derzeit allein in seinem Gehege
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  • hochgeladen von Bianca Marquardt

(bim). "Zack, rüber und weg" - so beschreibt Benjamin Erdmann fassungslos den Moment, als vergangene Woche Känguru-Weibchen "Energy" (2) aus dem Stand über den rund 1,80 Meter hohen Zaun ihres Geheges gehüpft ist. Und ihren Partner "Rocky" (5) alleine zurückließ. Seither ist das Wallaby-Weibchen verschwunden, hält sich wohl aber noch in der Nähe seiner Halter in Lauenbrück - wenige hundert Meter von Königsmoor und der Grenze zum Landkreis Harburg entfernt - auf. Als "Grenzhüpfer" könnte "Energy" durchaus die Kreisgrenze überqueren.

Artgerechtes Zuhause mit vielen tierischen Bewohnern
Benjamin Erdmann und seine Frau Bianca sind ausgesprochen tierlieb und können auf ihrem großen Hof, auf dem sie gemeinsam mit Eltern bzw. Schwiegereltern wohnen, den Tieren ein entsprechend artgerechtes Zuhause bieten. Dort halten sie neben Kaninchen, Hühnern und Gänsen auch Laufenten, Schafe, Mini-Schafe und Mikro-Schweine sowie einige Nandus (südamerikanische Laufvögel) und eben die beiden Wallabys.
Als es vergangene Woche stürmte, hätten die beiden Kängurus zunächst noch ganz ruhig auf der Wiese gesessen - bis "Energy" unvermittelt den Sprung über den Zaun wagte. "Auf einmal hüpfte sie rüber und ward erstmal nicht mehr gesehen", berichtet Benjamin Erdmann. "Was ihr da durch den Kopf geschossen ist, können wir nicht nachvollziehen." Zu viert machte sich die Familie auf die Suche - ohne Erfolg. Am Wochenende dann meldeten sich Nachbarn und berichteten, "Energy" gesehen zu haben. "Und Montag bekamen wir einen Anruf: 'Euer Känguru ist im Radio'", erzählt das Paar. Denn das ausgebüxte Wallaby wurde inzwischen polizeilich "gesucht". Auch das Medieninteresse an den beiden Känguru-Haltern und Strohwitwer "Rocky" ist groß. "Eigentlich wollten wir nicht an die Öffentlichkeit", berichten Bianca und Benjamin Erdmann. Nun hoffen sie, auf diese Weise jemanden zu finden, der sie praktisch oder mit hilfreichen Tipps unterstützt, um "Energy" schnell zurückzubekommen. Schließlich soll "Rocky" nicht alleine bleiben.

Nicht füttern und nicht fangen!

• Wer "Energy" sieht, sollte sie nicht füttern und auf keinen Fall versuchen, die Wallaby-Dame einzufangen oder zu jagen. "Man sollte keine hektischen Bewegungen machen. Wenn Kängurus in Panik geraten, bekommen sie einen Tunnelblick und nehmen um sich herum nichts mehr wahr", weiß Benjamin Erdmann. Und das könnte im Straßenverkehr für das rund 80 Zentimeter hohe Tier gefährlich werden. "Am besten stehenbleiben und uns oder die Polizei über 'Energys' Standort informieren", bitten Bianca und Benjamin Erdmann. Hinweise an die Erdmanns per E-Mail an kontakt@galabau-erdmann.de oder die Polizeistation Fintel unter Tel. 04265-95486-0.

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Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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