Feuerwehrgerätehaus Tötensen - noch kein Standort gefunden

Für die Anforderungen einer heutigen Ortsfeuerwehr viel zu klein: Das Feuerwehrgerätehaus in Tötensen
  • Für die Anforderungen einer heutigen Ortsfeuerwehr viel zu klein: Das Feuerwehrgerätehaus in Tötensen
  • hochgeladen von Mitja Schrader

mi. Rosengarten. Es sieht fast so aus, als ob das derzeit diskutierte neue Rathaus eher fertig sein wird, als dass irgendwo in Tötensen ein neues Feuerwehrgerätehaus entsteht. Diesen Eindruck vermittelte jetzt die Sitzung des Feuerschutz-ausschusses der Gemeinde Rosengarten. In der kam außer eines neuen Prüfauftrags an die Verwaltung nichts heraus - einen definitiven Standort gibt es immer noch nicht.
„Entschieden wird wohl auch diesmal nichts“, sagte ein Ratsherr vor der Sitzung. Er sollte Recht behalten. Auf einen Standort für ein neues Domizil für die Wehr Tötensen konnten sich die Politiker nicht einigen. Allerdings wurde die Anzahl infrage kommender Flächen eingegrenzt.
Aktuell sind im Gespräch eine Fläche in Westerhof direkt an der Autobahn auf einem Feld an der Westerhofer Straße (K52) - quasi gegenüber des Schützenhauses. Eine Fläche zwischen Westerhof und Tötensen, ebenfalls an der K52, und ein derzeit als Parkplatz genutztes Grundstück im Gemeindebesitz an der Straße Waldtreppe/An der Koppel mitten in Tötensen.
Die Debatte drehte sich dabei hauptsächlich darum, ob es sinnvoller sei, einen Standort außerhalb Tötensens möglichst nah an Leversen zu wählen, oder das Feuerwehrhaus möglichst in Tötensen zu bauen. Für die erste Variante sprach sich Ausschussmitglied Axel Krones (CDU), wohl stellvertretend für die überwiegende Meinung in der Politik, aus. Das Argument: Ein Standort dort biete Erweiterungsmöglichkeiten und die Option, die Wehren Tötensen und Leversen zusammenzulegen, sollte das einmal notwendig werden.
Bei der Feuerwehr favorisiert man eine Lage möglichst nah am Ort. Das machten sowohl Ortsbrandmeister Joachim Kröhnke von der Weihe als auch Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi deutlich. Die Beweggründe: Es mache keinen Sinn, dass die Brandschützer, deren Haupteinsatzgebiet in Tötensen liege, erst aus dem Ort hinaus zum Feuerwehrhaus müssten, um dann wieder zurück ins Einsatzgebiet zu fahren. Abschließend machte Kröhnke - von der Weihe aber auch deutlich: „Jeder Neubau, egal wo er entsteht, ist eine deutliche Verbesserung der aktuellen Situation.“
Ergebnis der Sitzung war ein Prüfauftrag an die Verwaltung, die Kosten für die beiden Grundstücke außerhalb Tötensen zu und zu prüfen und gleichzeitig ein Gutachten über alle drei Grundstücke bei der Feuerwehrunfallkasse einzuholen.

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