Internationaler Schiri-Einsatz für Nenndorfer
Schiri Marten Menk griff in Portugal zur Pfeife
- Marten Menk (27) vom TuS Nenndorf beim Ibercup in Portugal im Einsatz
- Foto: Bohdan Vyhivskyi
- hochgeladen von Roman Cebulok
Fußball-Schiedrichter vom TuS Nenndorf, der seit zehn Jahren pfeift, leitete beim international besetzten Ibercup einige Spiele
Deutsche Fußballschiedsrichter werden auch gerne für internationale Spiele eingesetzt. Auch im Rahmen von Freundschaften und Partnerschaften.
Nachdem Marten Menk vom TuS Nenndorf schon im Sommer 2024 im Stadion von San Sebastian (Spanien) gepfiffen hatte, war er kürzlich beim Ibercup Estoril in Portugal im Einsatz. Die Eröffnungsfeier des Ibercups fand im Estadio da Luz, dem Heimstadion von Benfica Lissabon, statt.
"Zu diesem internationalen Nachwuchsturnier kamen Mannschaften aus aller Welt in den Altersklassen U08 bis U19. Insgesamt kamen die Teams aus etwa 50 verschiedenen Ländern zusammen", erzählt der 27-jährige Wirtschaftsingenieur, der seit mittlerweile zehn Jahren beim Niedersächsischen Fußballverband (NFV), Kreis Harburg, pfeift. "Über die Organisation „Referee Abroad“ durfte ich zusammen mit knapp 130 weiteren Schiedsrichtern aus mehr als 20 Ländern einige der Partien leiten. Natürlich hat uns Schiris dieses Mammut-Turniers mit mehr als 1.000 Partien bei Sonne satt mit dauerhaft über 30 Grad als Gruppe gefordert und zugleich wie ein eigenes Team auf und neben dem Platz zusammengeschweißt", so Menk weiter.
Auf den Plätzen unterstützt wurde die Schiri-Gruppe von aktuellen sowie ehemaligen FIFA-Schiedsrichtern und Assistenten, die die Unparteiischen bei den Spielen beobachtet und anschließend gecoacht haben. "Von dem Austausch und der Expertise dieser erfahrenen Kollegen kann wirklich jeder Schiedsrichter profitieren", betont der Landkreis-Referee: "Da wir an den meisten Tagen entweder morgens und mittags für drei bis vier Spiele oder sonst erst am Nachmittag und Abend eingesetzt wurden, blieb abseits des Platzes auch etwas Zeit für das dortige Kulturprogramm oder einfach nur zur Entspannung. Der Strand war fußläufig nur 500 Meter entfernt." Menk durfte eine Woche in Portugal bleiben.
"Der Ibercup Estoril hat mir noch einmal besonders bewusst gemacht, dass es gerade der Fußball sein kann, welcher fremde Leute aus verschiedensten Ländern und Kulturen zueinander bringt. Zudem gibt es Dinge, wie die vielen Bekanntschaften innerhalb der Schiedsrichter-Community", so Menk, der am kommenden Sonntag, 27, Juli, 15 Uhr, das Spiel im Fußball-Kreispokalwettbewerb zwischen der SG Elbdeich und dem TSV Winsen in Laßrönne pfeifen wird. (cc)
Redakteur:Roman Cebulok aus Buchholz |
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