Voraussichtliche Hotel-Neueröffnung ab Mitte 2027
Auf Salzhäuser "Josthof"-Gelände gehen die Arbeiten voran
- Die bestehenden Gebäude sollen umgebaut bzw. saniert werden. Auf der noch freien Wiesenfläche ist der Hotel-Neubau geplant
- Foto: ce
- hochgeladen von Christoph Ehlermann
Voraussichtlich Mitte bis Ende 2027 soll das 2017 abgebrannte, weltbekannte Hotel und Restaurant "Josthof" in Salzhausen (Landkreis Harburg) wieder seine Türen öffnen. Das plant die Kommandantendeich Betriebsgesellschaft mbH, die auch im Landkreis Stade erfolgreich ein Hotel betreibt, als Projektierer. Derzeit ist das Gelände als Baustelle eingezäunt, und auch wenn noch keine Bagger zu sehen sind, laufen hinter den Kulissen und im "Untergrund" die Arbeiten auf Hochtouren.
Wie berichtet, will der Investor auf dem knapp 3.500 Quadratmeter großen Gelände eine Hotelanlage mit Fokus auf hochwertigem Beherbergungsbetrieb und eventuell einer kleinen Gastronomie errichten. Bestehen bleiben sollen das Gebäude am ehemaligen Biergarten und das denkmalgeschützte Appartementhaus. Hinzu kommt der Hotelneubau. Insgesamt sollen auf dem Areal etwa 26 Hotelzimmer und Appartments geschaffen werden.
"Die alten Garagen wurden bereits abgerissen, um die neue Fernwärmeleitung, die auch die Dörpschün versorgen wird, auf dem Grundstück zu verlegen. Zudem laufen bis Oktober/Oktober die Untersuchungen des Baugrundes und der vorhandenen Bausubstanz", erklärt der Investor beim Ortstermin mit dem WOCHENBLATT. "Beim Neubau wollen wir sechs Meter in den Boden gehen wegen der Unterkellerung mit Pool. In die Tiefe gehen wir auf jeden Fall, hoffen aber, dass uns der Untergrund nicht unnötig den Aufwand und damit die Kosten erhöht."
Wenn die Untersuchungsergebnisse vorliegen und nicht dagegen spricht, soll der Bauantrag um den Jahreswechsel herum gestellt werden. Die Planungen laufen dabei in enger Abstimmung mit der Gemeinde Salzhausen. Die Bauarbeiten werden dann ab Frühjahr 2026 in drei Abschnitten erfolgen: Begonnen wird mit der Sanierung des denkmalgeschützte Appartementhauses, gefolgt von der Entkernung und der Sanierung im zweiten Bestandsgebäude. Als dritter Abschnitt steht schließlich der Neubau des "Josthof"-Hotels an. Dieses soll eine Hartbedachung bekommen, während bei den anderen beiden Häusern die Reetdächer erhalten bleiben. "Drei Reetdächer auf so engem Raum ist aus Brandschutzgründen nicht möglich", stellt der Investor klar. "In sämtliche Sanierungs- und Neubaumaßnahmen hier in Salzhausen investieren wir etwa neun Millionen Euro."
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.