"Ein Traum hat sich erfüllt": Siebenköpfige Gruppe radelte über 700 Kilometer bis nach Bayern

Das "Team Weihenstephan" beim Start vor dem Salzhäuser Hotel Josthof (v. li.): Heiko Riebesell, Thomas Pohle, Guido Bock, Markus Rothe, Rainer Bestmann, Arne Schöne und Mortimer Schmiedebach
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  • Das "Team Weihenstephan" beim Start vor dem Salzhäuser Hotel Josthof (v. li.): Heiko Riebesell, Thomas Pohle, Guido Bock, Markus Rothe, Rainer Bestmann, Arne Schöne und Mortimer Schmiedebach
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ce. Salzhausen. "Eine Truppe von motivierten Freizeitsportlern mit Hang zu isotonischen Getränken hat sich einen Traum erfüllt und wird ein ganzes Leben davon träumen!" Dieses Fazit zogen die passionierten Rennradler Heiko Riebesell, Rainer Bestmann, Mortimer Schmiedebach, Thomas Pohle, Arne Schöne, Guido Bock und Markus Rothe nach ihrer jüngsten Mega-Tour: In nur sechs Tagen meisterten sie die 776 Kilometer lange Strecke vom Heideort Salzhausen bis nach Baiernrain in Oberbayern.
Die sieben Männer gehören zum zwölfköpfigen "Team Weihenstephan", das von der gleichnamigen bayerischen Staatsbrauerei gesponsert wird. Die Radsportler-Crew steuerte bislang je einmal Mallorca und die Schwäbische Alb an sowie neunmal Baiernrain. "Diesmal wollten wir unser jährliches Saisonabschlussziel, den Landgasthof in Baiernrain, allerdings nicht mit Autos und den Fahrrädern im Gepäck, sondern von vornherein auf Drahteseln erreichen", berichtet Heiko Riebesell.
Gleich am ersten Tag ging es von Salzhausen über Winsen (Aller) bis nach Lehrte. Nach 127 Kilometern und einem gelungenen Auftakt hatten die Heidjer allen Grund zur Freude und feierten mit Arne Schöne in dessen Geburtstag hinein.
Wetterwechsel von heftigen Regenfällen bis zu glühender Hitze, extreme Höhenunterschiede und andere Widrigkeiten konnten das Team nicht vom Kurs abbringen. Für manche Mühsal entschädigt wurden die Radler etwa bei Seesen, wo bei ihrer Ankunft ein Dorffest stattfand. "Nach anfänglicher Skepsis gegenüber den Fremden nahm man uns freundlich auf, und wir wurden zum Teil unentgeltlich mit Trinkwasser, Kaffee und Waffeln versorgt", so Heike Riebesell. "Auf diesem Wege möchten wir uns bei den netten Menschen dort nochmal herzlich bedanken."
Die längste Etappe - nämlich 140 Kilometer - galt es am letzten Tour-Tag zu meistern. Der Weg führte auch durch München, wo sich Riebesell & Co. mit einer kalten Dose Bier und überhitzten Füßen ins erfrischende Isar-Wasser stellten. "Einfach ein schönes Gefühl, so kurz vor dem Ziel!", waren sich alle einig.
Völlig erschöpft, aber glücklich kamen sie in Baiernrain an. Die Nebenwirkung, dass "Körperteile schmerzten, von denen wir vorher nicht wussten, dass es sie gibt", war aber schließlich nach den ersten Gaumenfreuden im "Stammlokal" komplett vergessen.
- Infos unter www.team-weihenstephan.de.

Das "Team Weihenstephan" beim Start vor dem Salzhäuser Hotel Josthof (v. li.): Heiko Riebesell, Thomas Pohle, Guido Bock, Markus Rothe, Rainer Bestmann, Arne Schöne und Mortimer Schmiedebach
Erfrischungen für Kehle und Füße (v. li.): Mortimer Schmiedebach, Arne Schöne, Rainer Bestmann und Heiko Riebesell kühlen sich in der Isar in München ab
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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