Gemeinde Toppenstedt zog Bilanz beim "Buernreeken"

Bürgermeister 
Heinrich Nottorf   Foto: ce

ce. Toppenstedt/Tangendorf. Ein in vielerlei Hinsicht bewegtes Jahr 2018 ließ kürzlich Toppenstedts und Tangendorfs Bürgermeister Heinrich Nottorf bei den sehr gut besuchten "Buernreeken"-Veranstaltungen in den beiden Orten Revue passieren.
Als Höhepunkte des vergangenen Jahres hob Nottorf unter anderem die Schützenfeste hervor, bei denen in Tangendorf Hartmut Stüven und in Toppenstedt Benjamin Gössel Majestäten wurden. Zudem wurde in Tangendorf der Kreisfeuerwehrtag anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Brandschützer ausgetragen.
Bezüglich des seit vielen Jahren in Planung befindlichen Gewerbegebietes Tangendorf (das WOCHENBLATT berichtete) fanden Ende 2018 Gespräche mit dem Kreisrat, dem Salzhäuser Samtgemeinde-Bürgermeister und Vertretern der an Tangendorf angrenzenden Gemeinde Brackel statt. "Die Ortsumgehungsplanung für das Gewerbeareal ist abgeschlossen. Ich erwarte nun eine Kostenschätzung für weitere Gespräche mit potenziellen Ansiedlern", erklärte Heinrich Nottorf.
Die Bauplätze in der Gemeinde Toppenstedt, deren Ortsteil Tangendorf ist, würden - so der Bürgermeister - langsam knapp. In 2018 habe man 24 Bauanträge bearbeitet. Bei den Einnahmen lag die Kommune mit 400.000 Euro im Soll. Als Gründe nannte Nottorf, dass 40.000 Euro weniger Gewerbesteuer eingenommen wurden, nicht verkaufte Bauplätze am Ohweg in Toppenstedt die Gemeindekasse mit 200.000 Euro belasteten und 170.000 Euro aus den Rückstellungen "nicht angefasst" wurden. Bei liquiden Mitteln in Höhe von etwa 654.000 Euro sei die Gemeinde derzeit aber weiterhin schuldenfrei. Nottorfs allgemeine Prognose fiel dennoch nicht positiv aus: "Ich rechne mit einem erneuten Rückgang der Steuereinnahmen."
Für das Jahr 2019 hat sich die Gemeinde zum Ziel gesetzt, die Sanierung der Straßenbeleuchtung voranzutreiben und zusätzliche Bauflächen in Toppenstedt und Tangendorf zu entwickeln.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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